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Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Klaviersonate Nr. 3 B-Dur, KV 281,
Händel: Chaconne,
Chopin: Nocturne Op.48/2, Op.55/1
Schumann: Fantasiestück aus Op. 12
Residenz-Solist: Rezi Marshania - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Dieses Programm vereint Werke aus verschiedenen Epochen der Klavierliteratur und eröffnet eine facettenreiche musikalische Reise vom Barock bis zur Romantik.
Die Sonate Nr. 3 in B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart besticht durch ihre Klarheit, Eleganz und melodische Leichtigkeit. Die klassische Form verbindet sich hier mit lebendiger Virtuosität und feinem Ausdruck.
Mit der Chaconne von George Frideric Handel erklingt ein eindrucksvolles barockes Variationswerk. Über einem wiederkehrenden Bass entfaltet sich eine Folge kunstvoller Veränderungen, die sowohl Strenge als auch spielerische Fantasie zeigen.
Die Nocturnes von Frédéric Chopin zählen zu den poetischsten Werken der romantischen Klavierliteratur. In ihnen verbindet Chopin gesangliche Melodien mit einer reichen harmonischen Farbigkeit und schafft intime Klanglandschaften voller Emotion.
Aus den Fantasiestücken op. 12 von Robert Schumann erklingen schließlich charaktervolle musikalische Miniaturen, in denen sich Schumanns poetische Vorstellungskraft und romantische Ausdruckskraft besonders eindrucksvoll entfalten.
Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Beethoven: Symphonie Nr. 6 “Pastorale” - Allegro: “Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande” - Andante: “Szene am Bach”
Mendelssohn: Symphonie A-Dur „Italienische“- Allegro
Mendelssohn: Konzert für Violine E-Moll
Marcelino Rojas - Violine & Residenz-Solisten
Im warmen Kerzenschein des Max-Joseph-Saal erwacht die Musik zum Frühling. Marcelino Rojas, herausragender Geiger, führt gemeinsam mit den Residenz-Solisten durch einen Abend voller Lebensfreude, poetischer Nuancen und orchestraler Brillanz.
Beethovens Symphonie Nr. 6 „Pastorale“ vermittelt eine Klanglandschaft voller Heiterkeit und Naturpoesie. Das Allegro lässt das Ohr an den ersten Frühlingsmorgen auf dem Land reisen, das leise Rascheln der Blätter wird in den orchestralen Texturen lebendig. Das Andante, „Szene am Bach“, verströmt stille Schönheit mit Vogelgesang, plätschernde Bäche und die Schritte von Wanderern werden durch die Musik lebendig. Es wirkt wie ein poetisches Bild, das den Raum erfüllt und die Zuhörer in eine intime Naturerfahrung eintauchen lässt.
Mendelssohns Symphonie „Italienische“ bringt mit ihrem Allegro die Sonne Italiens in den Max-Joseph-Saal. Leuchtende Harmonien, tänzerische Rhythmen und sprühende melodische Ideen vermitteln die Leichtigkeit und Lebensfreude des mediterranen Sommers.
Das Konzert für Violine E-Moll von Mendelssohn bildet den Höhepunkt des Abends. Marcelino Rojas interpretiert mit strahlender Virtuosität, feinster Phrasierung und emotionaler Tiefe, während die Residenz-Solisten ein delikates, zugleich kraftvolles Klangbett weben. Vom ergreifenden Beginn über die lyrischen Mittelpassagen bis zu den virtuosen Finaleinsätzen entsteht ein intensives Hörerlebnis, das sowohl technische Brillanz als auch innere Subtilität vereint.
Dieses Meisterkonzert bei Kerzenschein vereint Virtuosität, poetische Eleganz und die feierliche Atmosphäre eines historischen Konzertsaals zu einem Gesamtkunstwerk.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Fantasie C-Moll, KV 386
Chopin: 2. Ballade und Polonaise-Fantasie
Mendelssohn-Bartholdy: Fantasie, Op. 28
Residenz-Solistin: Fuyin Liu - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Dieses Programm vereint drei Werke, in denen die Idee der Fantasie – als Ausdruck von Freiheit, Erzählkraft und poetischer Vorstellung – im Mittelpunkt steht.
Die Fantasie c-Moll KV 396 von Wolfgang Amadeus Mozart zeigt eine besonders ausdrucksstarke Seite des Komponisten. Der improvisatorische Charakter und die kontrastreichen Stimmungen verleihen dem Werk eine dramatische und zugleich empfindsame Klangwelt.
Mit der Ballade Nr. 2 und der Polonaise-Fantasie von Frédéric Chopin erklingen zwei Werke von großer poetischer Kraft. Während die Ballade zwischen ruhiger Lyrik und leidenschaftlicher Dramatik wechselt, verbindet die Polonaise-Fantasie den edlen Charakter des polnischen Tanzes mit einer freien, fantasievollen Form.
Die Fantasie fis-Moll op. 28 von Felix Mendelssohn – auch als „Schottische Sonate“ bekannt – beschließt das Programm. In einem zusammenhängenden musikalischen Fluss vereinen sich lyrische Innigkeit und virtuose Brillanz zu einem eindrucksvollen romantischen Klangbild.
Bayerisches Nationalmuseum
Vivaldi: Violinkonzert „L‘estro armonico“
Vivaldi: Violinkonzert „La stravaganza“
Pachelbel: Kanon
Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“
Rossini: Arie des Figaro
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
Bei der Konzertreihe "Klassik im Museum" verbinden wir ein 60-minutuges Konzert der Residenz-Solisten (ohne Pause) und den Eintritt ins Museum
Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit angenehm kühl. Im Winter wird es dort kalt.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Variationen für Klavier, KV 398
Haydn: Klaviersonate Nr. 62
Granados: El amor y la muerte
Chopin: Fantasie f-Moll op. 49
Residenz-Solist: Yihao Mao - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Wolfgang Amadeus Mozart – Variationen für Klavier KV 398
Die Variationen KV 398 zeigen Mozarts elegante Verbindung von Klarheit, Spielfreude und Ausdruckstiefe. Über ein schlichtes Thema entfaltet sich eine Reihe kontrastreicher Variationen, in denen der Komponist mit Charakter, Rhythmus und virtuoser Ornamentik spielt. Das Werk verbindet Leichtigkeit mit subtiler Raffinesse und demonstriert Mozarts Meisterschaft im Variationsstil.
Joseph Haydn – Klaviersonate Nr. 62 in Es-Dur, Hob. XVI:52
Haydns letzte und größte Klaviersonate gilt als Höhepunkt seines Klavierschaffens. Sie verbindet symphonische Kraft mit Humor und Erfindungsreichtum. Kraftvolle Kontraste, überraschende harmonische Wendungen und ein tief empfundenes Adagio zeigen Haydns reife Klangsprache und erweitern die Grenzen der klassischen Klaviersonate.
Enrique Granados – „El amor y la muerte“ aus Goyescas
Dieses dramatische Stück gehört zu den poetischsten Werken der spanischen Klavierliteratur. Inspiriert von den Gemälden von Francisco de Goya verbindet Granados leidenschaftliche Melodik mit impressionistischen Klangfarben. „El amor y la muerte“ erzählt eine tragische Liebesgeschichte voller Sehnsucht, Intensität und dunkler Emotionalität.
Frédéric Chopin – Fantasie f-Moll op. 49
Chopins Fantasie zählt zu seinen groß angelegten, frei gestalteten Klavierwerken. Dramatische Marschrhythmen, lyrische Episoden und improvisatorische Freiheit verschmelzen zu einer vielschichtigen musikalischen Erzählung. Das Werk bewegt sich zwischen heroischer Geste und intimer Poesie und gilt als eines der visionärsten Stücke seines reifen Schaffens
Herkulessaal der Residenz
Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Freude schöner Götterfunken)
Bach: Adagio aus dem Oster-Oratorium
Vivaldi: „La stravaganza“
Vivaldi: „Léstro armonico“
Residenz-Solisten
Ein Abend von repräsentativer Strahlkraft: Zum Osterfest öffnet der Herkulessaal seine Pforten für ein Meisterkonzert, das musikalische Größe mit festlicher Eleganz verbindet.
Den feierlichen Auftakt bildet das Adagio aus dem Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach – Die Linien entfalten sich mit feierlicher Gelassenheit, durchdrungen von jener inneren Klarheit, die Bach zur zeitlosen Instanz macht. Musik als Ausdruck von Würde und spiritueller Tiefe.
Mit „La stravaganza“ und „L’estro armonico“ entfacht Antonio Vivaldi barocke Virtuosität in vollendeter Form. Brillante Soli, dynamische Kontraste und mitreißende Spielfreude verleihen dem Abend Glanz und Energie – ein musikalisches Feuerwerk von Noblesse und Temperament.
Wenn die ersten, geheimnisvoll vibrierenden Töne aus dem Nichts aufsteigen, wirkt es, als würde sich das Universum selbst sammeln. Aus einem flirrenden Klangnebel formt sich langsam Gestalt – und dann steht sie da: die monumentale 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Ein Werk wie ein Gebirge – schroff, strahlend, menschlich.
Scherzo: Plötzlich: Rhythmus! Scharf akzentuiert, mitreißend, fast trotzig. Das Scherzo pulsiert mit unerbittlicher Energie, als würde das Leben selbst im Takt stampfen. Das Ensemble wirbelt in atemberaubender Präzision. Hier öffnet sich der Himmel.
Im 3.Satz entsteht ein weiter, singender Klangraum – innig, getragen, von berührender Zartheit.
Im Finale geschieht dann das Unerhörte. Beethoven sucht – tastet Fragmente der vorigen Sätze an, verwirft sie. Schließlich erklingt sie leise, schlicht, beinahe volksliedhaft: die Melodie der „Ode an die Freude“. Aus dem Bassregister wächst sie empor, gewinnt Kraft, wird zum Triumph und Beethoven sprengt damit die Grenzen der Symphonie. Friedrich Schillers Vision von Brüderlichkeit wird Klang: „Freude, schöner Götterfunken“.
Was hier erklingt, ist mehr als Musik – es ist ein Aufruf zu Freiheit, Brüderlichkeit und Hoffnung.
Die Neunte endet nicht leise. Sie endet wie ein Sonnenaufgang in gleißendem C-Dur – überwältigend, jubelnd, als hätte Beethoven der Welt selbst ein Versprechen abgerungen
Hofkapelle der Residenz
Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze - in der Fassung für Streichquartett gewidmet dem Erzbischof von Cádiz.
Joseph Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze gehört zu den bedeutendsten geistlichen Werken des späten 18. Jahrhunderts und vereint tiefes religiöses Empfinden mit meisterhafter kompositorischer Klarheit. Ursprünglich 1786 für die Karfreitags-Liturgie in Cádiz als orchestrale Meditation über die sieben Worte Jesu am Kreuz komponiert, entstand später die Bearbeitung für Streichquartett, gewidmet dem Erzbischof von Cádiz. Diese Fassung eröffnet eine besonders intime und konzentrierte Perspektive auf Haydns musikalische Vision.
Das Werk gliedert sich in acht Sätze: sieben Meditationssätze, jeweils einem der letzten Worte Jesu gewidmet, und ein abschließender „Sonntagssatz“ als Instrument der Auferstehung und Hoffnung. Jeder Satz ist sorgfältig gestaltet, um den Ausdruck, die Harmonie und den emotionalen Gehalt der jeweiligen Worte zu reflektieren:
- „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ – Ein ergreifender, langsamer Satz, der die Demut und das Mitgefühl Jesu widerspiegelt.
- „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ – Sanfte Melodik und lyrische Spannungsbögen erzeugen eine Atmosphäre der Verheißung und inneren Ruhe.
- „Frau, siehe, dein Sohn“ – Ausdrucksstarke Dialoge zwischen den Stimmen des Quartetts lassen das zwischenmenschliche Moment lebendig werden.
- „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ – Der dramatischste Satz, geprägt von emotionaler Intensität, Dissonanzen und Klangverdichtung, spiegelt Schmerz und menschliche Verzweiflung wider.
- „Mich dürstet“ – Schlichtheit, Atem und rhythmische Klarheit symbolisieren die menschliche Verletzlichkeit und Sehnsucht.
- „Es ist vollbracht“ – Ein Satz von würdevoller Gelassenheit, der den Höhepunkt des Opfers und die Erfüllung des göttlichen Willens beschreibt.
- „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist“ – Harmonische Ruhe und meditative Atmosphäre führen in die spirituelle Sammlung und das Loslassen.
- Sonatensatz / „Terremoto“ – Das abschließende Allegro, ursprünglich als Instrument der Auferstehung konzipiert, vermittelt Hoffnung, Licht und die endgültige Transzendenz.
Haydns Streichquartettfassung verdichtet die Wirkung des Originals, indem sie die orchestrale Pracht auf das intime Format von zwei Violinen, Viola und Violoncello überträgt. Jede Stimme übernimmt sowohl melodische als auch harmonische Verantwortung, wodurch der Hörer unmittelbarer an der inneren Entwicklung der Musik teilhat. Die Balance zwischen strengem Aufbau, emotionaler Tiefe und dramatischer Gestaltung macht diese Fassung zu einem Meisterstück nicht nur der Kammermusik, sondern auch der geistlichen Musik überhaupt.
Die Interpretation dieses Werkes verlangt von den Musikern sowohl technische Präzision als auch ein tiefes Verständnis der spirituellen Dimensionen. Die Streichquartettfassung erlaubt es, das Werk auf sehr persönliche, fast kontemplative Weise zu erleben. In jedem Klang, in jeder Phrasierung wird Haydns Fähigkeit spürbar, universelle menschliche Emotionen – Trauer, Mitgefühl, Hoffnung, Transzendenz – in die Sprache der Musik zu übersetzen.
Mit dieser Komposition gelingt Haydn das seltene Kunststück, die meditative Kraft geistlicher Musik mit der Intimität und Spannung kammermusikalischer Form zu vereinen. Das Ergebnis ist ein Werk von zeitloser Schönheit und emotionaler Tiefe, das Zuhörerinnen und Zuhörer sowohl ergreift als auch zur inneren Reflexion einlädt.
Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte: Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger und Liebhaber. In wechslendem Programm werden u.a. Werke von Telemann, Vivaldi, Haydn und Mozart gespielt. Für Unterhaltung auf höchsten Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und des Symphonie Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, wo auch Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
Wichtig: In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit kühl. Im Winter wird es dort kalt.
