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Allerheiligen-Hofkirche der Residenz
Klavierkonzert Nr.1 D-Moll, BWV 1052
Klavierkonzert Nr. 2 E-Dur, BWV 1053
Klavierkonzert Nr. 3 D-Dur, BWV 1054
Klavierkonzert Nr. 4 A-Dur, BWV 1055
Klavierkonzert Nr. 5 F-Moll, BWV 1056
Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros, Rezi Marshania - Klavier & Residenz Solisten
Zum Festtag erstrahlt die Allerheiligen Hofkirche im warmen Schein von Kerzen und öffnet ihre ehrwürdigen Räume für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis: die fünf großen Bach Klavierkonzerte, meisterhaft interpretiert von Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros und Rezi Marshania, begleitet von den Residenz Solisten.
Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gilt als eines der kraftvollsten und technisch anspruchsvollsten Werke der Barockmusik. Ursprünglich vermutlich als Violinkonzert konzipiert, besticht es durch seine dramatische Energie und fast schon moderne Virtuosität.
Im Vergleich zum eher herben 1. Klavierkonzert wirkt das Klavierkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1053 deutlich heller, pastoraler und gelöster und ist ein Paradebeispiel für Bachs meisterhafte Technik der Parodie. Es hat einen leuchtenden, tänzerischen Charakter mit federnden Rhythmen und eleganten Melodien der die Sinne erfrischt.
Majestätisch und strahlend erklingt das Klavierkonzert Nr. 3 in D-Dur (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach ist eine Transkription seines berühmten Violinkonzerts in E-Dur (BWV 1042). Bach erstellte diese Fassung vermutlich zwischen 1738 und 1739 für die Konzerte des Collegium Musicum in Leipzig, wo er selbst den Solopart am Cembalo übernahm dessen prächtige Harmonien und dynamische Wechsel den Raum mit Energie erfüllen.
Das elegante Klavierkonzert Nr. 4 in A-Dur, BWV 1055 von Johann Sebastian Bach ist eines seiner strahlendsten und lebhaftesten Werke für Tasteninstrument. Es besticht durch subtile Kontrapunkte und funkelnde Klavierpassagen, die die Streicher kunstvoll ergänzen.
Den krönenden Abschluss bildet das innig-expressive Klavierkonzert Nr. 5 in F-Moll, BWV 1056, dessen leidenschaftliche Dramatik und poetische Zartheit noch lange nachklingen.
In der intimen Atmosphäre des Kerzenscheins verschmelzen Musik, Licht und historische Architektur zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Ton wird zur Kostbarkeit, jede Phrase zur Einladung, Bachs Klangwelt mit allen Sinnen zu genießen.
Allerheiligen-Hofkirche der Residenz
Fünf Klavierkonzerte
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.1 D-Moll BWV 1052
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.2 E-Dur BWV 1053
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.3 D-Dur BWV 1054
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.4 A-Dur BWV 1055
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.5 F-Moll BWV 1056
Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Diaz Morros, Rezi Marshania - Klavier & Residenz-Solisten
Die Allerheiligen Hofkirche erstrahlt im warmen Schein von Kerzen und öffnet ihren Saal für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis: die fünf großen Bach Klavierkonzerte, meisterhaft interpretiert von Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros und Rezi Marshania, begleitet von den Residenz Solisten.
Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gilt als eines der kraftvollsten und technisch anspruchsvollsten Werke der Barockmusik. Ursprünglich vermutlich als Violinkonzert konzipiert, besticht es durch seine dramatische Energie und fast schon moderne Virtuosität.
Im Vergleich zum eher herben 1. Klavierkonzert wirkt das Klavierkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1053 deutlich heller, pastoraler und gelöster und ist ein Paradebeispiel für Bachs meisterhafte Technik der Parodie. Es hat einen leuchtenden, tänzerischen Charakter mit federnden Rhythmen und eleganten Melodien der die Sinne erfrischt.
Majestätisch und strahlend erklingt das Klavierkonzert Nr. 3 in D-Dur (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach ist eine Transkription seines berühmten Violinkonzerts in E-Dur (BWV 1042). Bach erstellte diese Fassung vermutlich zwischen 1738 und 1739 für die Konzerte des Collegium Musicum in Leipzig, wo er selbst den Solopart am Cembalo übernahm dessen prächtige Harmonien und dynamische Wechsel den Raum mit Energie erfüllen.
Das elegante Klavierkonzert Nr. 4 in A-Dur, BWV 1055 von Johann Sebastian Bach ist eines seiner strahlendsten und lebhaftesten Werke für Tasteninstrument. Es besticht durch subtile Kontrapunkte und funkelnde Klavierpassagen, die die Streicher kunstvoll ergänzen.
Den krönenden Abschluss bildet das innig-expressive Klavierkonzert Nr. 5 in F-Moll, BWV 1056, dessen leidenschaftliche Dramatik und poetische Zartheit noch lange nachklingen.
In der intimen Atmosphäre des Kerzenscheins verschmelzen Musik, Licht und historische Architektur zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Ton wird zur Kostbarkeit, jede Phrase zur Einladung, Bachs Klangwelt mit allen Sinnen zu genießen.
Herkulessaal der Residenz
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.2
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.4
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.5
J. S. Bach: Doppelkonzert für Oboe und Violine
Händel: “ Wassermusik”
Michael Kofler - Flöte MPhil., Janine Schöllhorn - Flöte, Gabriele Cassone -Trompete, Giovanni De Angeli - Oboe
Karsten Gebhardt - Violine, Marcelino Rojas – Violine, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
Die Barockmusik verdankt ihre schillerndsten Momente oft praktischen Zufällen oder höfischen Verpflichtungen, wie die berühmten Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach zeigen. Als Bach dem Markgrafen von Brandenburg 1721 die Partituren schickte, glich dies einer musikalischen Bewerbung. Das 2. Konzert sticht dabei durch seine fast schon akrobatische Trompetenstimme hervor. Es heißt, Bach habe sie einem Virtuosen in Köthen auf den Leib geschrieben; in Brandenburg hingegen landeten die Noten vermutlich ungespielt im Archiv, da kein Musiker der dortigen Kapelle diese schwindelerregenden Höhen bewältigen konnte.
Im 4. Konzert zeigt sich Bachs Vorliebe für klangliche Experimente, indem er eine Solovioline mit zwei „Echoflöten“ kombiniert, was dem Werk einen pastoralen, lichten Charakter verleiht. Dass Bach ein Pragmatiker war, beweist das 5. Konzert: Es gilt als Geburtsstunde des modernen Klavierkonzerts. Bach rückte das Cembalo, das bis dahin meist nur im Hintergrund begleitete, ins Rampenlicht. Eine Anekdote besagt, dass er dieses Werk als „Testfahrt“ für ein neues, kostbares Cembalo komponierte, das er gerade erst aus Berlin für seinen Fürsten erworben hatte – die monumentale Solokadenz im ersten Satz war schlichtweg dazu da, das Publikum (und den Käufer) zu beeindrucken.
Auch Bachs Doppelkonzert für Oboe und Violine hat eine bewegte Geschichte. Das Werk existiert heute offiziell nur noch in einer Fassung für zwei Klaviere. Musikwissenschaftler rekonstruierten jedoch die Urfassung, da die fließenden, fast seufzenden Melodien des langsamen Satzes so offensichtlich für die „atmende“ Oboe und die singende Geige geschaffen waren. Der berühmte Bach-Forscher Albert Schweitzer war gar der Meinung, dass erst in dieser Besetzung die wahre Seele des Stücks zum Vorschein komme.
Ganz anders als Bachs eher intime Hofmusik ist Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ für das große Spektakel unter freiem Himmel konzipiert. Im Juli 1717 begleitete Händel den englischen König Georg I. bei einer nächtlichen Bootsfahrt auf der Themse. Der König war von der festlichen Pracht der Musik so hingerissen, dass er die Musiker zwang, die gesamte Suite dreimal hintereinander zu spielen. Für das Orchester, das auf einem schwankenden Boot neben der königlichen Barke saß, bedeutete dies eine stundenlange Dauerleistung ohne Pause – ein Kraftakt, der die Themse bis in die frühen Morgenstunden in eine riesige Konzertbühne verwandelte.
Cuvilliés-Theater
J.S. Bach: H-Moll Ouvertüre
J.S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert
Vivaldi: „Der Winter” aus „Die vier Jahreszeiten“
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Vivaldi: Flötenkonzert “La notte”
Michael Kofler - Soloflöte MPhil, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Vivaldi: „Der Winter“ aus „Die vier Jahreszeiten“
J. S. Bach: Doppelkonzert für Oboe und Violine
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Vivaldi: Concerto für Oboe
Tschaikowski: Highlights aus „Nußknacker“ und „Schwanensee“
Karsten Gebhardt - Violine, Giovanni De Angeli – Oboe, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
