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Sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“
Mozart: Serenade „Eine kleine Nachtmusik“
Rossini: Streicherserenade C-Dur & „Arie des Figaro“
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
Simon Zhu - Violine * & Residenz-Solisten
*1.Preis beim Premio Paganini Genua 2023
Ein sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim: Die Abendluft steht mild über den barocken Fassaden, der Himmel spannt sich weit über das Gartenparterre, und noch bevor der erste Ton erklingt, scheint die Szenerie selbst bereits Musik zu atmen. In dieser heiteren Kulisse beginnen Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“
Als Vivaldi die Konzerte 1725 veröffentlicht, entwirft er mehr als gefällige Barockmusik. Er schafft ein klingendes Theater der Natur. Im „Frühling“ zwitschern die Violinen wie aufgeregte Vögel, Quellen murmeln in geschwungenen Linien, alles scheint zu blühen. Doch die Idylle ist nicht ungetrübt: Ein kurzes Gewitter fährt dazwischen, Tremoli zucken wie Blitze durch das Orchester. Im zweiten Satz ruht der Hirte, von der Solovioline träumerisch gezeichnet, während die Bratsche mit trockenen, wiederholten Tönen den „bellenden Hund“ gibt – ein liebevoll notierter Einfall, der das Bild mit augenzwinkernder Genauigkeit schärft.
Der „Sommer“ legt sich schwer auf die Schultern. In den beigelegten Sonetten erklärt Vivaldi, was geschieht: Der Kuckuck ruft, die Turteltaube antwortet, ein Windhauch regt sich. Doch unter der Oberfläche wächst die Spannung. Schließlich bricht das Gewitter los, entfesselt und dramatisch, als entlade sich der Himmel selbst über dem Schlosspark.
Im „Herbst“ wird die Ernte gefeiert. Tanzrhythmen stampfen, der Wein fließt in Strömen, die Geigen lachen. Ausgelassenheit und der gute Wein bringt die Bauern in den Schlaf. Man hört bei der Treibjagd die Schüssen der Jäger während das flüchtende Wild musikalisch durch schnelle Läufe der Solovioline charakterisiert wird.
Der „Winter“ schließlich schneidet scharf durch die sommerliche Abendwärme dieses Konzerts. Die Streicher lassen die Zähne klappern, schnelle Repetitionen frieren die Luft ein. Schritte knirschen im Eis, Schlittschuhläufer gleiten – und stürzen. Doch auch hier liegt Schönheit im Frost, eine klare, funkelnde Transparenz.
Ein Szenenwechsel: Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ hebt an wie geschaffen für eine solche Freiluftnacht. Vielleicht einst als Auftragswerk für eine sommerliche Gesellschaft gedacht, klingt sie heute wie der Inbegriff klassischer Heiterkeit. Die Themen sind lichtdurchflutet, die Eleganz scheint mühelos. Dass ein Satz der Serenade verloren ist, macht sie zu einem Fragment – doch zu einem, das vollendet wirkt.
Mit Gioachino Rossini zieht italienisches Temperament ein. Seine Streichersonate sprüht vor Energie, und die er schrieb, als in der „Arie des Figaro“ aus dem „Barbier von Sevilla“ wirbelt die Musik in atemlosem Tempo dahin. Witz, Virtuosität und überschäumende Lebensfreude verbinden sich zu einem musikalischen Feuerwerk, das selbst die Schlossmauern zum Schwingen bringt.
So entfaltet sich an diesem Sommerabend auf Schloss Schleißheim ein Panorama der Jahreszeiten und Stimmungen, der Naturbilder und Theatergesten.
Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“
Mozart: Serenade „Eine kleine Nachtmusik“
Rossini: Streicherserenade C-Dur & „Arie des Figaro“
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
Marcelino Rojas - Violine * & Residenz-Solisten
Ein sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim: Die Abendluft steht mild über den barocken Fassaden, der Himmel spannt sich weit über das Gartenparterre, und noch bevor der erste Ton erklingt, scheint die Szenerie selbst bereits Musik zu atmen. In dieser heiteren Kulisse beginnen Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“
Als Vivaldi die Konzerte 1725 veröffentlicht, entwirft er mehr als gefällige Barockmusik. Er schafft ein klingendes Theater der Natur. Im „Frühling“ zwitschern die Violinen wie aufgeregte Vögel, Quellen murmeln in geschwungenen Linien, alles scheint zu blühen. Doch die Idylle ist nicht ungetrübt: Ein kurzes Gewitter fährt dazwischen, Tremoli zucken wie Blitze durch das Orchester. Im zweiten Satz ruht der Hirte, von der Solovioline träumerisch gezeichnet, während die Bratsche mit trockenen, wiederholten Tönen den „bellenden Hund“ gibt – ein liebevoll notierter Einfall, der das Bild mit augenzwinkernder Genauigkeit schärft.
Der „Sommer“ legt sich schwer auf die Schultern. In den beigelegten Sonetten erklärt Vivaldi, was geschieht: Der Kuckuck ruft, die Turteltaube antwortet, ein Windhauch regt sich. Doch unter der Oberfläche wächst die Spannung. Schließlich bricht das Gewitter los, entfesselt und dramatisch, als entlade sich der Himmel selbst über dem Schlosspark.
Im „Herbst“ wird die Ernte gefeiert. Tanzrhythmen stampfen, der Wein fließt in Strömen, die Geigen lachen. Ausgelassenheit und der gute Wein bringt die Bauern in den Schlaf. Man hört bei der Treibjagd die Schüssen der Jäger während das flüchtende Wild musikalisch durch schnelle Läufe der Solovioline charakterisiert wird.
Der „Winter“ schließlich schneidet scharf durch die sommerliche Abendwärme dieses Konzerts. Die Streicher lassen die Zähne klappern, schnelle Repetitionen frieren die Luft ein. Schritte knirschen im Eis, Schlittschuhläufer gleiten – und stürzen. Doch auch hier liegt Schönheit im Frost, eine klare, funkelnde Transparenz.
Ein Szenenwechsel: Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ hebt an wie geschaffen für eine solche Freiluftnacht. Vielleicht einst als Auftragswerk für eine sommerliche Gesellschaft gedacht, klingt sie heute wie der Inbegriff klassischer Heiterkeit. Die Themen sind lichtdurchflutet, die Eleganz scheint mühelos. Dass ein Satz der Serenade verloren ist, macht sie zu einem Fragment – doch zu einem, das vollendet wirkt.
Mit Gioachino Rossini zieht italienisches Temperament ein. Seine Streichersonate sprüht vor Energie, und die er schrieb, als in der „Arie des Figaro“ aus dem „Barbier von Sevilla“ wirbelt die Musik in atemlosem Tempo dahin. Witz, Virtuosität und überschäumende Lebensfreude verbinden sich zu einem musikalischen Feuerwerk, das selbst die Schlossmauern zum Schwingen bringt.
So entfaltet sich an diesem Sommerabend auf Schloss Schleißheim ein Panorama der Jahreszeiten und Stimmungen, der Naturbilder und Theatergesten.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ – gesamt
Mozart: Eine kleine Nachtmusik
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Pachelbel: Kanon
Simon Zhu - Violine & Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Festkonzert bei Kerzenschein am 2. Advent
Beethoven: Symphonie Nr.9
Vivaldi: “Die vier Jahreszeiten”: “Herbst” und “Winter”
Residenz-Solisten
Wenn die ersten, geheimnisvoll vibrierenden Töne aus dem Nichts aufsteigen, wirkt es, als würde sich das Universum selbst sammeln. Aus einem flirrenden Klangnebel formt sich langsam Gestalt – und dann steht sie da: die monumentale 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Ein Werk wie ein Gebirge – schroff, strahlend, menschlich.
Scherzo: Plötzlich: Rhythmus! Scharf akzentuiert, mitreißend, fast trotzig. Das Scherzo pulsiert mit unerbittlicher Energie, als würde das Leben selbst im Takt stampfen. Das Ensemble wirbelt in atemberaubender Präzision. Hier öffnet sich der Himmel.
Im 3.Satz entsteht ein weiter, singender Klangraum – innig, getragen, von berührender Zartheit.
Im Finale geschieht dann das Unerhörte. Beethoven sucht – tastet Fragmente der vorigen Sätze an, verwirft sie. Schließlich erklingt sie leise, schlicht, beinahe volksliedhaft: die Melodie der „Ode an die Freude“. Aus dem Bassregister wächst sie empor, gewinnt Kraft, wird zum Triumph und Beethoven sprengt damit die Grenzen der Symphonie. Friedrich Schillers Vision von Brüderlichkeit wird Klang: „Freude, schöner Götterfunken“.
Was hier erklingt, ist mehr als Musik – es ist ein Aufruf zu Freiheit, Brüderlichkeit und Hoffnung.
Die Neunte endet nicht leise. Sie endet wie ein Sonnenaufgang in gleißendem D-Dur – überwältigend, jubelnd, als hätte Beethoven der Welt selbst ein Versprechen abgerungen.
Ein Jahrhundert zuvor hatte bereits Antonio Vivaldi mit seinem Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ bewiesen, wie bildhaft Musik sein kann, auch wenn er sich dabei eher der Natur als der Philosophie widmete. Im „Herbst“ lässt der „rote Priester“ die Geigen erst zum Tanz aufspielen, bevor er die Erschöpfung der Zecher nach der Weinlese durch sanfte, fast schwebende Melodien imitiert – ein musikalischer Rausch, der in einen tiefen Schlaf mündet. Der „Winter“ hingegen lässt die Hörer frösteln: Durch scharfes Stakkato und tremolierende Streicher wird das Zähneklappern in der Kälte täuschend echt nachgeahmt, während das berühmte Largo die wohlige Wärme in einer beheizten Stube beschreibt, während draußen der Regen leise gegen die Fenster klopft. Vivaldi war so von der erzählerischen Kraft seiner Musik überzeugt, dass er die Partituren mit erklärenden Gedichten versah, damit jeder Musiker genau wusste, ob er gerade einen jagenden Hund oder einen auf dem Eis ausrutschenden Wanderer darzustellen hatte.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ – gesamt
Mozart: Eine kleine Nachtmusik
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Pachelbel: Kanon
Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Klassik im Museum im Mars-Venus Saal des Nationalmuseums
Vivaldi: “Die vier Jahreszeiten”: “Herbst” & “Winter”
Grieg: Peer Gynt – Suite
Pachelbel: Kanon
Tschaikowski: Highlights aus “Nussknacker” & “Schwanensee”
Residenz-Solisten
Konzertprogramm – Adventskonzert
Die Vier Jahreszeiten – Herbst & Winter – Antonio Vivaldi
Vivaldis lebendige Violinkonzerte malen die Farben und Stimmungen der Jahreszeiten. In Herbst und Winter kontrastiert der Komponist festliche Tänze und ländliche Feiern mit der Kälte eisiger Landschaften, wobei virtuose Passagen und dynamisches Zusammenspiel des Orchesters die Musik zum Leben erwecken.
Peer-Gynt-Suite – Edvard Grieg
Griegs Suite zu Henrik Ibsens Stück fängt norwegische Landschaften, volksliedhafte Melodien und dramatische Erzählkunst ein. Von der lyrischen Morgenstimmung bis zum lebhaften Im Saal des Bergkönigs verbindet die Musik poetische Ausdruckskraft mit rhythmischer Vitalität.
Kanon in D – Johann Pachelbel
Eines der bekanntesten Werke des Barock, Pachelbels Kanon, zeigt drei Violinen im imitierenden Dialog über einer sich wiederholenden Basslinie. Seine harmonische Ruhe und elegante Struktur machen ihn zu einem zeitlosen Klassiker.
Highlights aus Der Nussknacker & Schwanensee – Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Tschaikowskis Ballettmusik erweckt zauberhafte Geschichten zum Leben, von der funkelnden Tanz der Zuckerfee bis zu den dramatischen und lyrischen Passagen aus Schwanensee. Die Instrumentation verbindet brillante Klangfarben, rhythmische Dynamik und einprägsame Melodien, wodurch diese Werke zu dauerhaften Klassikern des romantischen Repertoires werden.
Meisterkonzert zum 3. Advent im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten “Herbst” & “Winter”
Mozart: Violinkonzert G-Dur - Allegro
Grieg: Peer Gynt – Suite
Corelli: Weihnachtskonzert
Pachelbel: Kanon
Tschaikowski: Highlights aus “Nussknacker” & “Schwanensee”
Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten “Herbst” & “Winter”
Vivaldi: Oboenkonzert
Grieg: Peer Gynt – Suite
Corelli: Weihnachtskonzert
Pachelbel: Kanon
Tschaikowski: Highlights aus “Nussknacker” & “Schwanensee”
Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Meisterkonzert zum 4. Advent im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ – gesamt
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Pachelbel: Kanon
Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Festkonzert an Weihnachten
J.S. Bach: H-Moll Ouvertüre
J.S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert
Vivaldi: „Der Winter” aus „Die vier Jahreszeiten“
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Vivaldi: Flötenkonzert “La notte”
Michael Kofler - Soloflöte MPhil, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
