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Brunnenhof der Residenz
Verdi: Ouvertüre aus „Macht des Schicksals“
Mozart: Konzert für Flöte und Harfe - Allegro
Mahler: Symphonie Nr.5 Adagietto
Bizet: „Carmen Fantasy“ für Flöte
Smetana: „Die Moldau“
Offenbach: „Can-Can“ & „Barcarole“
J.Strauß : “An der schönen blauen Donau” - Walzer
Janine Schöllhorn- Flöte, Emilie Jaulmes - Harfe & Residenz-Solisten
Dieses Konzert führt uns auf eine hochemotionale Reise durch die Opernhäuser und Flusslandschaften Europas, getragen von dramatischer Schicksalshaftigkeit und tänzerischer Eleganz.
Die Reise beginnt mit Verdis Ouvertüre zu „Die Macht des Schicksals“. Das Werk eröffnet mit drei markanten Anfangstöne – dem „Schicksalsmotiv“ und danach erklingen die schönsten Melodien aus der Oper. Anekdote: Verdi war überzeugt, dass auf dieser Oper ein Fluch laste. Tatsächlich starben bei verschiedenen Produktionen Hauptdarsteller auf offener Bühne oder Kulissen stürzten ein. Die packende Ouvertüre ist so intensiv, dass viele Dirigenten sie bis heute mit einer extra Portion Ehrfurcht dirigieren, um das Schicksal nicht herauszufordern.
Einen Moment des puren Friedens schenkt uns Mozarts Konzert für Flöte und Harfe (Allegro). Es ist eines der wenigen Werke der Klassik, das diese beiden ätherischen Instrumente vereint. Anekdote: Mozart schrieb das Doppelkonzert für einen französischen Herzog und dessen Tochter. Obwohl er privat über die „unmögliche“ Kombination der Instrumente lästerte, schuf er eine Partitur, die so schwerelos klingt, als hätten die Engel selbst die Feder geführt.
Tiefste Romantik erleben wir in Mahlers Adagietto aus der 5. Symphonie. Nur für Streicher und Harfe komponiert, ist es eine der berührendsten Liebeserklärungen der Musikgeschichte. Anekdote: Mahler schickte das Manuskript ohne ein einziges Wort an seine zukünftige Frau Alma. Sie verstand die Musik als Heiratsantrag. Weltberühmt wurde das Stück später durch den Film „Tod in Venedig“, doch für Mahler war es kein Abgesang, sondern ein glühendes Versprechen ewiger Liebe.
Die Stimmung schlägt um in spanisches Feuer mit der „Carmen Fantasy“ für Flöte. Basierend auf Bizets Oper, fordert dieses Werk vom Solisten artistische Höchstleistungen. Heute gehören die feurigen Rhythmen der Habanera und das Zigeunerlied zu den populärsten Melodien der Welt, hier virtuos auf die Flöte übertragen.
Wir folgen dem Lauf des Wassers mit Smetanas „Die Moldau“. Vom ersten Plätschern zweier kleiner Quellen wächst die Musik zu einem mächtigen Strom an, der an Jagdszenen und einer Bauernhochzeit vorbeizieht. Anekdote: Als Smetana dieses Nationalepos schrieb, war er bereits vollkommen taub. Er hörte das Tosen der St. Johann-Stromschnellen nur noch in seiner Vorstellung – ein Zeugnis ungeheurer kreativer Kraft trotz körperlichen Leids.
Den glanzvollen Abschluss bilden die Meister der Unterhaltung. Offenbach entführt uns erst mit der verträumten „Barcarole“ in eine Gondel nach Venedig, bevor der berüchtigte „Can-Can“ das Pariser Nachtleben zelebriert. Anekdote: Der Can-Can galt bei seiner Entstehung als so skandalös und unsittlich, dass die Polizei in den Tanzlokalen kontrollierte, ob die Beine der Tänzerinnen zu hoch flogen.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Verdi: Ouvertüre aus „Macht des Schicksals“
Mozart: Konzert für Flöte und Harfe - Allegro
Mahler: Symphonie Nr.5 Adagietto
Debussy: Danse sacrée et dance profane
Bizet: „Carmen Fantasy“ für Flöte
Smetana: „Die Moldau“
Offenbach: Can-Can & Barcarole
J.Strauß: “An der schönen blauen Donau” - Walzer
Janine Schöllhorn - Flöte, Emilie Jaulmes - Harfe & Residenz-Solisten
Dieses Konzert führt uns auf eine hochemotionale Reise durch die Opernhäuser und Flusslandschaften Europas, getragen von dramatischer Schicksalshaftigkeit und tänzerischer Eleganz.
Die Reise beginnt mit Verdis Ouvertüre zu „Die Macht des Schicksals“. Das Werk eröffnet mit drei markanten Anfangstöne – dem „Schicksalsmotiv“ und danach erklingen die schönsten Melodien aus der Oper. Anekdote: Verdi war überzeugt, dass auf dieser Oper ein Fluch laste. Tatsächlich starben bei verschiedenen Produktionen Hauptdarsteller auf offener Bühne oder Kulissen stürzten ein. Die packende Ouvertüre ist so intensiv, dass viele Dirigenten sie bis heute mit einer extra Portion Ehrfurcht dirigieren, um das Schicksal nicht herauszufordern.
Einen Moment des puren Friedens schenkt uns Mozarts Konzert für Flöte und Harfe (Allegro). Es ist eines der wenigen Werke der Klassik, das diese beiden ätherischen Instrumente vereint. Anekdote: Mozart schrieb das Doppelkonzert für einen französischen Herzog und dessen Tochter. Obwohl er privat über die „unmögliche“ Kombination der Instrumente lästerte, schuf er eine Partitur, die so schwerelos klingt, als hätten die Engel selbst die Feder geführt.
Tiefste Romantik erleben wir in Mahlers Adagietto aus der 5. Symphonie. Nur für Streicher und Harfe komponiert, ist es eine der berührendsten Liebeserklärungen der Musikgeschichte. Anekdote: Mahler schickte das Manuskript ohne ein einziges Wort an seine zukünftige Frau Alma. Sie verstand die Musik als Heiratsantrag. Weltberühmt wurde das Stück später durch den Film „Tod in Venedig“, doch für Mahler war es kein Abgesang, sondern ein glühendes Versprechen ewiger Liebe.
Die Stimmung schlägt um in spanisches Feuer mit der „Carmen Fantasy“ für Flöte. Basierend auf Bizets Oper, fordert dieses Werk vom Solisten artistische Höchstleistungen. Heute gehören die feurigen Rhythmen der Habanera und das Zigeunerlied zu den populärsten Melodien der Welt, hier virtuos auf die Flöte übertragen.
Wir folgen dem Lauf des Wassers mit Smetanas „Die Moldau“. Vom ersten Plätschern zweier kleiner Quellen wächst die Musik zu einem mächtigen Strom an, der an Jagdszenen und einer Bauernhochzeit vorbeizieht. Anekdote: Als Smetana dieses Nationalepos schrieb, war er bereits vollkommen taub. Er hörte das Tosen der St. Johann-Stromschnellen nur noch in seiner Vorstellung – ein Zeugnis ungeheurer kreativer Kraft trotz körperlichen Leids.
Den glanzvollen Abschluss bilden die Meister der Unterhaltung. Offenbach entführt uns erst mit der verträumten „Barcarole“ in eine Gondel nach Venedig, bevor der berüchtigte „Can-Can“ das Pariser Nachtleben zelebriert. Anekdote: Der Can-Can galt bei seiner Entstehung als so skandalös und unsittlich, dass die Polizei in den Tanzlokalen kontrollierte, ob die Beine der Tänzerinnen zu hoch flogen.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Corelli: Weihnachtskonzert
Vivaldi: Flötenkonzert “La notte”
Haydn: Konzert für Flöte und Harfe
Borne: „Carmen Fantasy“ für Flöte
Smetana: „Die Moldau“
Tschaikowski: Highlights aus „Nussknacker“ & „Schwanensee“
Offenbach: Can-Can & Barcarole
Janine Schöllhorn - Flöte, Emilie Jaulmes – Harfe & Residenz Solisten
Den Auftakt in die Welt des Barock macht Arcangelo Corelli mit seinem berühmten Weihnachtskonzert. Geschrieben „für die Nacht der Geburt Christi“, verströmt es eine feierliche Ruhe. Das Besondere ist das Finale, eine Pastorale, die mit ihren wiegenden Rhythmen an die Hirten auf dem Feld erinnert. Einen spannenden Kontrast dazu liefert Antonio Vivaldi mit seinem Flötenkonzert „La notte“ (Die Nacht). Hier erleben wir keine stille Nacht, sondern eine voller Geister und Träume. Vivaldi nutzt die Flöte meisterhaft, um flatternde Schatten und nächtliche Unruhe musikalisch darzustellen – ein frühes Beispiel für Programmmusik.
Mit Joseph Haydn kehrt klassische Ausgewogenheit ein. Sein Konzert für Flöte und Harfe (oft als Bearbeitung des Doppelkonzerts für Flöte und Oboe gespielt) ist ein Musterbeispiel an Eleganz. Die Harfe verleiht dem Werk einen silbrigen Glanz, der die virtuosen Linien der Flöte perfekt umspielt. Eine ganz andere Art der Virtuosität begegnet uns bei François Borne. Seine „Carmen Fantasy“ ist ein wahres Feuerwerk für die Flöte. Er nimmt die leidenschaftlichen Themen aus Bizets Oper „Carmen“ und verwandelt sie in eine hochvirtuose Showeinlage, die dem Solisten alles abverlangt – von der schicksalhaften Motivik über die verführerische Habanera bis hin zum feurigen Zigeunertanz und dem stolzen Marsch der Toreros.
Die Kraft des Orchesters entfaltet sich vollends in Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Wir begleiten den Fluss von seinen zwei kleinen Quellen – dargestellt durch zwei flirrende Flöten – bis hin zur majestätischen Strömung durch Prag. Smetana gelang es hier, die Seele seiner böhmischen Heimat in Töne zu fassen, wobei das Hauptthema eigentlich auf einem alten schwedischen Volkslied basiert, das er während seines Aufenthalts in Göteborg kennenlernte.
Einen märchenhaften Glanzpunkt setzen die Highlights aus den Balletten von Peter Tschaikowski. Ob der majestätische Einzug des Schwanenritters in „Schwanensee“ oder die zauberhaften Charaktertänze aus dem „Nussknacker“ Tschaikowski war der unangefochtene Magier der Melodie. Den mitreißenden Schlusspunkt setzt schließlich Jacques Offenbach. Während die Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ uns noch sanft in einer venezianischen Gondel wiegt, reißt uns der berühmte Can-Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ unaufhaltsam von den Sitzen. Ursprünglich als Satire auf die Pariser Gesellschaft gedacht, wurde dieser wilde Tanz zum Inbegriff französischer Lebensfreude.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Allerheiligen-Hofkirche der Residenz
Corelli: Weihnachtskonzert
Mozart: Konzert für Flöte und Harfe – Allegro
Borne: „Carmen Fantasy“ für Flöte
Smetana: „Die Moldau“
Tschaikowski: Highlights aus „Nussknacker“ & „Schwanensee“
Offenbach: Can-Can & Barcarole
J.Strauß: Walzer “An der schönen blauen Donau”
Janine Schöllhorn - Flöte, Emilie Jaulmes – Harfe & Residenz Solisten
Den Auftakt in die Welt des Barock macht Arcangelo Corelli mit seinem berühmten Weihnachtskonzert. Geschrieben „für die Nacht der Geburt Christi“, verströmt es eine feierliche Ruhe. Das Besondere ist das Finale, eine Pastorale, die mit ihren wiegenden Rhythmen an die Hirten auf dem Feld erinnert. Einen spannenden Kontrast dazu liefert Antonio Vivaldi mit seinem Flötenkonzert „La notte“ (Die Nacht). Hier erleben wir keine stille Nacht, sondern eine voller Geister und Träume. Vivaldi nutzt die Flöte meisterhaft, um flatternde Schatten und nächtliche Unruhe musikalisch darzustellen – ein frühes Beispiel für Programmmusik.
Mit Joseph Haydn kehrt klassische Ausgewogenheit ein. Sein Konzert für Flöte und Harfe (oft als Bearbeitung des Doppelkonzerts für Flöte und Oboe gespielt) ist ein Musterbeispiel an Eleganz. Die Harfe verleiht dem Werk einen silbrigen Glanz, der die virtuosen Linien der Flöte perfekt umspielt. Eine ganz andere Art der Virtuosität begegnet uns bei François Borne. Seine „Carmen Fantasy“ ist ein wahres Feuerwerk für die Flöte. Er nimmt die leidenschaftlichen Themen aus Bizets Oper „Carmen“ und verwandelt sie in eine hochvirtuose Showeinlage, die dem Solisten alles abverlangt – von der schicksalhaften Motivik über die verführerische Habanera bis hin zum feurigen Zigeunertanz und dem stolzen Marsch der Toreros.
Die Kraft des Orchesters entfaltet sich vollends in Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Wir begleiten den Fluss von seinen zwei kleinen Quellen – dargestellt durch zwei flirrende Flöten – bis hin zur majestätischen Strömung durch Prag. Smetana gelang es hier, die Seele seiner böhmischen Heimat in Töne zu fassen, wobei das Hauptthema eigentlich auf einem alten schwedischen Volkslied basiert, das er während seines Aufenthalts in Göteborg kennenlernte.
Einen märchenhaften Glanzpunkt setzen die Highlights aus den Balletten von Peter Tschaikowski. Ob der majestätische Einzug des Schwanenritters in „Schwanensee“ oder die zauberhaften Charaktertänze aus dem „Nussknacker“ Tschaikowski war der unangefochtene Magier der Melodie. Den mitreißenden Schlusspunkt setzt schließlich Jacques Offenbach. Während die Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ uns noch sanft in einer venezianischen Gondel wiegt, reißt uns der berühmte Can-Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ unaufhaltsam von den Sitzen. Ursprünglich als Satire auf die Pariser Gesellschaft gedacht, wurde dieser wilde Tanz zum Inbegriff französischer Lebensfreude.
