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Bayerisches Nationalmuseum
Mozart: Klaviersonate Nr. 9, KV 310
Brahms: Klavierstücke op. 118
Ravel: Klavierstücke: „Menuet sur le nom D‘Haydn“ & „A la maniere de Borodine“
Chopin: Polonaise, op. 53
Residenz-Solistin: Yunling Keng - Klavier
Im ehrwürdigen Mars-Venus-Saal des Nationalmuseum versammelt sich ein Publikum, das Stille, Konzentration und den Duft historischer Räume sucht. Hier, zwischen Skulpturen und klassizistischen Ornamenten, entfaltet sich ein Klavierabend, der von der Eleganz Mozarts bis zur expressiven Dramatik Chopins reicht – ein Konzert im Geiste der großen Salontradition, intim und doch von hoher Virtuosität getragen.
Den Auftakt bildet Mozarts Klaviersonate Nr. 9, KV 310. Es ist ein Spiel von perlender Leichtigkeit, Klarheit und Eleganz, das den Raum durchdringt und zugleich eine intime Nähe herstellt.
In Brahms’ Klavierstücken op. 118 offenbart sich eine andere Dimension: Nachdenkliche Melancholie, harmonische Tiefe und subtile rhythmische Schattierungen prägen diese Miniaturen. Es entstehen Momente stiller Intensität, die das Publikum in eine Welt innerer Reflexion entführen.
Ravels „Menuet sur le nom D’Haydn“ und „A la manière de Borodine“ bringen französische Finesse und orientalisch anmutende Exotik ins Spiel. Fein nuancierte Klangfarben, präzise Artikulation und ein Gespür für die stilistischen Anspielungen lassen die Musik wie einen Dialog über Jahrhunderte hinweg erklingen.
Den Abschluss bildet Chopins Polonaise op. 53 – heroisch, glanzvoll und voller Feuer. Jeder Akkord, jede Oktavpassage wird zu einer Geste voller Brillanz und Intensität.
So wird das Klavierrecital im Mars-Venus-Saal zu einer Reise durch Klangwelten und Epochen: Mozart, Brahms, Ravel und Chopin treten in einen subtilen Dialog, getragen von der Pianistin Yunling Keng, die den historischen Rahmen des Museums mit musikalischem Leben erfüllt.
Bayerisches Nationalmuseum
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ - Ausschnitte
Boccherini: „Fandango“, „Madrid“ für Gitarre & Streicher
Albeniz: „Asturias“ und weitere berühmte spanische Kompositionen für Gitarre
Leonard Becker - Gitarre & Residenz-Solisten
Spanisch-Italienische Nachmittag– Ein musikalischer Nachmittag voller Sonne und Leidenschaft
Beginnen wir im barocken Venedig, wo der „rote Priester“ Antonio Vivaldi mit seinen „Vier Jahreszeiten“ Musikgeschichte schrieb. Er war ein Meister darin, die Natur ohne ein einziges Wort sprechen zu lassen. Er war ein Virtuose, der die Grenzen der Violine ausreizte. Die „Vier Jahreszeiten“ sind mehr als nur eine Melodie; es ist ein immersives Erlebnis, das die Erneuerung der Natur direkt in den Konzertsaal bringt.
Isaac Albéniz:„Asturias“Obwohl der Titel „Asturias“ den grünen Norden Spaniens suggeriert, atmet dieses Stück jede Faser des andalusischen Südens. Ursprünglich 1892 für Klavier komponiert, wurde es durch die Transkription für Gitarre – ein Instrument, für das Albéniz oft „auf den Leib“ schrieb – zu einer Ikone der spanischen Musik. Albéniz nannte es ursprünglich schlicht „Leyenda“ (Legende) – ein passender Name für ein Werk, das heute zu den weltweit bekanntesten Melodien der klassischen Musik zählt.
Luigi Boccherinis heimliches Meisterwerk: „La Musica Notturna delle Strade di Madrid“ Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem offenen Fenster in einer lauen Sommernacht des Jahres 1780. Draußen, in den verwinkelten Gassen Madrids, erwacht ein ganz eigenes Leben. Luigi Boccherini, der italienische Virtuose im spanischen Exil, fängt diese flüchtigen Momente in seinem Streichquintett Op. 30 Nr. 6 ein – ein Werk so exklusiv, dass er glaubte, niemand außerhalb Spaniens könne seinen Zauber wirklich verstehen. Dieses Stück ist mehr als Kammermusik; es ist ein akustisches Gemälde, das die Grenze zwischen Konzertsaal und Straße auflöst. Tauchen Sie ein in eine Welt aus Schatten, Licht und dem unbändigen Rhythmus des alten Spaniens.
Sein berühmter „Fandango“ ist dabei eine regelrechte Provokation des Hofetiketts: Er brachte den leidenschaftlichen, fast schon verführerischen Volkstanz der Straße in die Kammermusik und krönte ihn oft mit dem klappernden Rhythmus echter Kastagnetten.
Bayerisches Nationalmuseum
Meisterwerke des Barock
mit Werken von Vivaldi, Veracini, Albinoni, Marcello und Telemann auf historischen Instrumenten.
Residenz Solisten
Meisterwerke des Barock
Dieses Programm widmet sich der faszinierenden Klangwelt des Barock und präsentiert Werke bedeutender Komponisten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts – aufgeführt auf historischen Instrumenten, die den authentischen Klang dieser Epoche wieder lebendig werden lassen.
Im Zentrum steht die Musik von Antonio Vivaldi, dessen Konzerte durch Virtuosität, rhythmische Energie und klangliche Farbigkeit geprägt sind. Mit seinen Werken entwickelte er das Solokonzert entscheidend weiter und zeigte eindrucksvoll die Ausdrucksmöglichkeiten der Violine im Dialog mit dem Orchester.
Auch Francesco Maria Veracini zählt zu den großen Virtuosen seiner Zeit. Seine Kompositionen sind technisch anspruchsvoll und zeichnen sich durch eine kühne Harmonik sowie eine besonders expressive Violinsprache aus.
Die Musik von Tomaso Albinoni steht dagegen für melodische Eleganz und klangliche Klarheit. Seine Werke spiegeln die lyrische Seite des venezianischen Barock wider und sind für ihre anmutigen Melodien bekannt.
Mit Benedetto Marcello begegnet uns ein Komponist, der musikalische Raffinesse mit klarer Formgestaltung verbindet. Seine Werke zeigen die kulturelle und künstlerische Vielfalt der venezianischen Musiktradition.
Abgerundet wird das Programm durch Musik von Georg Philipp Telemann, einem der produktivsten und vielseitigsten Komponisten des Barock. Seine Werke vereinen Einflüsse verschiedener europäischer Stile und zeichnen sich durch große Erfindungskraft und musikalische Lebendigkeit aus.
Auf historischen Instrumenten gespielt, eröffnet dieses Konzert einen eindrucksvollen Einblick in die Klangwelt des Barock und lässt die Eleganz, Virtuosität und Ausdruckskraft dieser Epoche unmittelbar erlebbar werden.
Bayerisches Nationalmuseum
Mozart: “Eine kleine Nachtmusik”
J. Strauß: “Fledermaus”-Ouvertüre
J. Strauß: “An der schönen blauen Donau” - Walzer
J. Strauß: “Tritsch-Tratsch”, “Pizzicato” & weitere Schnellpolkas
Residenz-Solisten
Johann Strauß mit einer Hommage an den von ihm verehrten Wolfgang Amadeus Mozart
Obwohl Vater Johann Strauß selbst ein berühmter Komponist ist, will er unter keinen Umständen, dass sein Sohn Musiker wird. Stattdessen schickt er den jungen Johann auf das Polytechnikum, damit er eine solide Laufbahn als Bankbeamter einschlägt. ´Der Plan geht nicht auf: Heimlich übt „Schani“ mit Unterstützung seiner Mutter Geige. Als der Vater ihn eines Tages beim verbotenen Musizieren erwischt, soll er ihn zur Strafe sogar verprügelt haben. Doch anstatt den Jungen abzuschrecken, bestärkt ihn die Episode nur noch mehr darin, seinen eigenen Weg zu gehen. Dass dieser Weg in die Musik führen wird, zeigt sich früh: Schon im Alter von sechs Jahren improvisiert Johann angeblich seinen ersten Walzer.
Strauß bezeichnete Mozart oft als den „Gott der Musik“ und betonte, dass dessen Klarheit und Melodienreichtum für ihn unerreicht blieben.
Die musikalischen Parallelen zwischen Johann Strauß und Mozart zeigen sich vor allem in der Leichtigkeit der Melodieführung, der klaren formalen Struktur und dem Bestreben, Unterhaltungsmusik auf ein konzertantes Niveau zu heben.
Strauß sammelte Mozarts Partituren: Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni und Die Zauberflöte nicht nur als Sammlerstück. Sein Bruder Eduard berichtete später, dass Johann oft bis spät in die Nacht über Mozart-Partituren saß, um „das Geheimnis der Mozarten'schen Klarheit“ zu ergründen. Dies führte dazu, dass er sogar in seinen eigenen Partituren kleine handschriftliche Notizen oder Querverweise zu Mozart-Themen hinterließ.
Besonders in seinen Bühnenwerken wie „Die Fledermaus“ orientierte sich Strauß an der Dramaturgie von Mozarts „Le nozze di Figaro“. Die Art und Weise, wie Ensembleszenen aufgebaut sind und Charaktere durch musikalische Motive psychologisch gezeichnet werden, spiegelt Mozarts Einfluss.
Bayerisches Nationalmuseum
Meisterwerke des Barock mit Werken von Vivaldi, Bach, Albinoni, Marcello, Telemann u.a. auf historischen Instrumenten.
Residenz-Solisten
Meisterwerke des Barock
Dieses Programm widmet sich der faszinierenden Klangwelt des Barock und präsentiert Werke bedeutender Komponisten des 17. und frühen 18. Jahrhunderts – aufgeführt auf historischen Instrumenten, die den authentischen Klang dieser Epoche wieder lebendig werden lassen.
Im Zentrum steht die Musik von Antonio Vivaldi, dessen Konzerte durch Virtuosität, rhythmische Energie und klangliche Farbigkeit geprägt sind. Mit seinen Werken entwickelte er das Solokonzert entscheidend weiter und zeigte eindrucksvoll die Ausdrucksmöglichkeiten der Violine im Dialog mit dem Orchester.
Auch Francesco Maria Veracini zählt zu den großen Virtuosen seiner Zeit. Seine Kompositionen sind technisch anspruchsvoll und zeichnen sich durch eine kühne Harmonik sowie eine besonders expressive Violinsprache aus.
Die Musik von Tomaso Albinoni steht dagegen für melodische Eleganz und klangliche Klarheit. Seine Werke spiegeln die lyrische Seite des venezianischen Barock wider und sind für ihre anmutigen Melodien bekannt.
Mit Benedetto Marcello begegnet uns ein Komponist, der musikalische Raffinesse mit klarer Formgestaltung verbindet. Seine Werke zeigen die kulturelle und künstlerische Vielfalt der venezianischen Musiktradition.
Abgerundet wird das Programm durch Musik von Georg Philipp Telemann, einem der produktivsten und vielseitigsten Komponisten des Barock. Seine Werke vereinen Einflüsse verschiedener europäischer Stile und zeichnen sich durch große Erfindungskraft und musikalische Lebendigkeit aus.
Auf historischen Instrumenten gespielt, eröffnet dieses Konzert einen eindrucksvollen Einblick in die Klangwelt des Barock und lässt die Eleganz, Virtuosität und Ausdruckskraft dieser Epoche unmittelbar erlebbar werden.
Bayerisches Nationalmuseum
Vivaldi: “Die vier Jahreszeiten”: “Herbst” & “Winter”
Grieg: Peer Gynt – Suite
Pachelbel: Kanon
Tschaikowski: Highlights aus “Nussknacker” & “Schwanensee”
Residenz-Solisten
Konzertprogramm – Adventskonzert
Die Vier Jahreszeiten – Herbst & Winter – Antonio Vivaldi
Vivaldis lebendige Violinkonzerte malen die Farben und Stimmungen der Jahreszeiten. In Herbst und Winter kontrastiert der Komponist festliche Tänze und ländliche Feiern mit der Kälte eisiger Landschaften, wobei virtuose Passagen und dynamisches Zusammenspiel des Orchesters die Musik zum Leben erwecken.
Peer-Gynt-Suite – Edvard Grieg
Griegs Suite zu Henrik Ibsens Stück fängt norwegische Landschaften, volksliedhafte Melodien und dramatische Erzählkunst ein. Von der lyrischen Morgenstimmung bis zum lebhaften Im Saal des Bergkönigs verbindet die Musik poetische Ausdruckskraft mit rhythmischer Vitalität.
Kanon in D – Johann Pachelbel
Eines der bekanntesten Werke des Barock, Pachelbels Kanon, zeigt drei Violinen im imitierenden Dialog über einer sich wiederholenden Basslinie. Seine harmonische Ruhe und elegante Struktur machen ihn zu einem zeitlosen Klassiker.
Highlights aus Der Nussknacker & Schwanensee – Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Tschaikowskis Ballettmusik erweckt zauberhafte Geschichten zum Leben, von der funkelnden Tanz der Zuckerfee bis zu den dramatischen und lyrischen Passagen aus Schwanensee. Die Instrumentation verbindet brillante Klangfarben, rhythmische Dynamik und einprägsame Melodien, wodurch diese Werke zu dauerhaften Klassikern des romantischen Repertoires werden.
