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Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Vivaldi: Konzert für Piccoloflöte „Distelfink“
Vivaldi: Flötenkonzert „La tempesta di mare“
Vivaldi: Konzert für Piccoloflöte C-Dur
Vivaldi: „Der Frühling“ & „Der Sommer” aus „Die Vier Jahreszeiten“
Mozart: “Eine kleine Nachtmusik” - Ausschnitte
Mozart: Ouvertüre aus “Die Zauberflöte”
Mendelssohn: „Sommernachtstraum“-Suite
Gershwin: „Summertime“
Janine Schöllhorn -Flöte, Marcelino Rojas - Violine & Residenz-Solisten
In den stillen Sälen des Ospedale della Pietà für Waisenmädchen in Venedig entsteht eine Musik, die hinauswill in die Welt. Antonio Vivaldi schreibt seine Flöten- und Piccolokonzerte für die hochbegabten Mädchen des Instituts – junge Musikerinnen, deren Virtuosität ihm als Experimentierfeld dient. Im Piccolokonzert „Il Cardellino“ hebt das kleine Instrument an wie ein lebendiges Wesen: Es zwitschert, flattert, schwingt sich in Triller und Girlanden, als säße ein Distelfink mitten im Orchester. Vivaldi denkt Natur nicht als Dekoration, sondern als Klangereignis.
Im Flötenkonzert „La tempesta di mare“ gerät die Natur aus dem Idyllischen ins Elementare. Läufe schnellen durch die Register, Klangkaskaden türmen sich wie Wellenkämme, die Streicher beben unter der imaginären Windlast. Hier malt niemand ein Seestück – hier tobt es wirklich. Und im Piccolokonzert wird das kleine Instrument selbst zur Sensation: extreme Höhen, atemberaubende Geschwindigkeit, ein Spiel an der Grenze des Möglichen. Virtuosität ist hier kein Selbstzweck, sondern Ausdruck überschäumender Energie.
Mit den „Vier Jahreszeiten“ weitet sich der Blick ins Zyklische. Im „Frühling“ („La Primavera“) klingt das Erwachen der Natur: Vogelgesang durchzieht die Violinen, Quellen murmeln in sanften Figuren. Vivaldi veröffentlicht erklärende Sonette zu seinen Konzerten und verankert die Musik fest im Bildhaften – im zweiten Satz bewacht eine Bratsche mit gleichbleibendem Rhythmus den schlafenden Hirten, als belle ein Hund in der Ferne. Der „Sommer“ („L’Estate“) dagegen lastet schwer. Hitze flimmert in zähen Harmonien, Müdigkeit breitet sich aus, bis das Finale in ein Gewitter mündet: Blitze zucken, Donner rollt, die Natur entlädt sich mit dramatischer Wucht.
Ein anderes Tor öffnet sich mit der Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Drei feierliche Akkorde stehen wie Säulen im Raum – ernst, symbolisch, von freimaurerischer Gravität. Doch sogleich gerät alles in Bewegung: Ein quirliges Fugato entfaltet sich, geistreich, lebendig, voller theatralischer Spannung. Mozart schreibt diese Ouvertüre unter enormem Zeitdruck; man erzählt, die Notenblätter seien bei der Uraufführung 1791 noch feucht von der Tinte gewesen. Vielleicht ist es genau dieses Risiko des Augenblicks, das man in jeder Wendung spürt.
Der Abschluss bildet „Summertime“– jene schwebende Melodie aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin. Sie klingt nach Tradition, nach Spiritual, nach überliefertem Liedgut. Doch sie ist vollständig neu geschaffen. Gershwin komponiert Authentizität, er erfindet eine musikalische Erinnerung. Vielleicht liegt darin das Geheimnis dieses Liedes: Es wirkt, als sei es schon immer da gewesen, als müsse man es nur wiedererkennen.
So entfaltet sich ein Konzertabend, der Natur und Theater, barocke Klanglust, klassisches Symbol und romantische Traumwelt miteinander verknüpft
Königliche Wassermusik - AUSVERKAUFT
Eine Schifffahrt der ganz besonderen Art
Abfahrt 18.30 - Starnberg
Ankunft 22.00 - Starnberg
Für das leibliche Wohl wird mit einem Sektempfang und einem leckeren 3 Gänge-Menü inkl. Getränke gesorgt.
Menü
Vorspeise:
Vitello Tonnato, 1 Garnele, Antipasti, Bruscetta, Melone mit Schinken, Räucherlachs
Hauptspeise:
Kalbslende, Schilchersauce, Frisches Marktgemüse, Kartoffelgratin
Vegetarisch:
Canneloni mit Ricotta-Spinatfüllung, Tomatensauce, Basilikum
Dessert:
Topfenstrudel mit Vanillesauce
Vegetarisches Menü und besondere allergenfreie Menüs bis einen Monat vor Abfahrt auf Anfrage.
Entspannung bei jedem Wetter.
Konzert, Dinner mit Sektempfang, Königsgeschichten und Feuerwerk.
Historische Seefahrt auf den Wellen der Geschichte.
Sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“
Mozart: Serenade „Eine kleine Nachtmusik“
Rossini: Streicherserenade C-Dur & „Arie des Figaro“
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
Simon Zhu - Violine * & Residenz-Solisten
*1.Preis beim Premio Paganini Genua 2023
Ein sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim: Die Abendluft steht mild über den barocken Fassaden, der Himmel spannt sich weit über das Gartenparterre, und noch bevor der erste Ton erklingt, scheint die Szenerie selbst bereits Musik zu atmen. In dieser heiteren Kulisse beginnen Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“
Als Vivaldi die Konzerte 1725 veröffentlicht, entwirft er mehr als gefällige Barockmusik. Er schafft ein klingendes Theater der Natur. Im „Frühling“ zwitschern die Violinen wie aufgeregte Vögel, Quellen murmeln in geschwungenen Linien, alles scheint zu blühen. Doch die Idylle ist nicht ungetrübt: Ein kurzes Gewitter fährt dazwischen, Tremoli zucken wie Blitze durch das Orchester. Im zweiten Satz ruht der Hirte, von der Solovioline träumerisch gezeichnet, während die Bratsche mit trockenen, wiederholten Tönen den „bellenden Hund“ gibt – ein liebevoll notierter Einfall, der das Bild mit augenzwinkernder Genauigkeit schärft.
Der „Sommer“ legt sich schwer auf die Schultern. In den beigelegten Sonetten erklärt Vivaldi, was geschieht: Der Kuckuck ruft, die Turteltaube antwortet, ein Windhauch regt sich. Doch unter der Oberfläche wächst die Spannung. Schließlich bricht das Gewitter los, entfesselt und dramatisch, als entlade sich der Himmel selbst über dem Schlosspark.
Im „Herbst“ wird die Ernte gefeiert. Tanzrhythmen stampfen, der Wein fließt in Strömen, die Geigen lachen. Ausgelassenheit und der gute Wein bringt die Bauern in den Schlaf. Man hört bei der Treibjagd die Schüssen der Jäger während das flüchtende Wild musikalisch durch schnelle Läufe der Solovioline charakterisiert wird.
Der „Winter“ schließlich schneidet scharf durch die sommerliche Abendwärme dieses Konzerts. Die Streicher lassen die Zähne klappern, schnelle Repetitionen frieren die Luft ein. Schritte knirschen im Eis, Schlittschuhläufer gleiten – und stürzen. Doch auch hier liegt Schönheit im Frost, eine klare, funkelnde Transparenz.
Ein Szenenwechsel: Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ hebt an wie geschaffen für eine solche Freiluftnacht. Vielleicht einst als Auftragswerk für eine sommerliche Gesellschaft gedacht, klingt sie heute wie der Inbegriff klassischer Heiterkeit. Die Themen sind lichtdurchflutet, die Eleganz scheint mühelos. Dass ein Satz der Serenade verloren ist, macht sie zu einem Fragment – doch zu einem, das vollendet wirkt.
Mit Gioachino Rossini zieht italienisches Temperament ein. Seine Streichersonate sprüht vor Energie, und die er schrieb, als in der „Arie des Figaro“ aus dem „Barbier von Sevilla“ wirbelt die Musik in atemlosem Tempo dahin. Witz, Virtuosität und überschäumende Lebensfreude verbinden sich zu einem musikalischen Feuerwerk, das selbst die Schlossmauern zum Schwingen bringt.
So entfaltet sich an diesem Sommerabend auf Schloss Schleißheim ein Panorama der Jahreszeiten und Stimmungen, der Naturbilder und Theatergesten.
Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“
Mozart: Serenade „Eine kleine Nachtmusik“
Rossini: Streicherserenade C-Dur & „Arie des Figaro“
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
Simon Zhu - Violine * & Residenz-Solisten
*1.Preis beim Premio Paganini Genua 2023. Er spielte daraufhin vor König Charles III. auf der berühmten “Kanone” von Guarneri del Gesu.
Ein sommerliches Festkonzert auf Schloss Schleißheim: Die Abendluft steht mild über den barocken Fassaden, der Himmel spannt sich weit über das Gartenparterre, und noch bevor der erste Ton erklingt, scheint die Szenerie selbst bereits Musik zu atmen. In dieser heiteren Kulisse beginnen Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“
Als Vivaldi die Konzerte 1725 veröffentlicht, entwirft er mehr als gefällige Barockmusik. Er schafft ein klingendes Theater der Natur. Im „Frühling“ zwitschern die Violinen wie aufgeregte Vögel, Quellen murmeln in geschwungenen Linien, alles scheint zu blühen. Doch die Idylle ist nicht ungetrübt: Ein kurzes Gewitter fährt dazwischen, Tremoli zucken wie Blitze durch das Orchester. Im zweiten Satz ruht der Hirte, von der Solovioline träumerisch gezeichnet, während die Bratsche mit trockenen, wiederholten Tönen den „bellenden Hund“ gibt – ein liebevoll notierter Einfall, der das Bild mit augenzwinkernder Genauigkeit schärft.
Der „Sommer“ legt sich schwer auf die Schultern. In den beigelegten Sonetten erklärt Vivaldi, was geschieht: Der Kuckuck ruft, die Turteltaube antwortet, ein Windhauch regt sich. Doch unter der Oberfläche wächst die Spannung. Schließlich bricht das Gewitter los, entfesselt und dramatisch, als entlade sich der Himmel selbst über dem Schlosspark.
Im „Herbst“ wird die Ernte gefeiert. Tanzrhythmen stampfen, der Wein fließt in Strömen, die Geigen lachen. Ausgelassenheit und der gute Wein bringt die Bauern in den Schlaf. Man hört bei der Treibjagd die Schüssen der Jäger während das flüchtende Wild musikalisch durch schnelle Läufe der Solovioline charakterisiert wird.
Der „Winter“ schließlich schneidet scharf durch die sommerliche Abendwärme dieses Konzerts. Die Streicher lassen die Zähne klappern, schnelle Repetitionen frieren die Luft ein. Schritte knirschen im Eis, Schlittschuhläufer gleiten – und stürzen. Doch auch hier liegt Schönheit im Frost, eine klare, funkelnde Transparenz.
Ein Szenenwechsel: Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ hebt an wie geschaffen für eine solche Freiluftnacht. Vielleicht einst als Auftragswerk für eine sommerliche Gesellschaft gedacht, klingt sie heute wie der Inbegriff klassischer Heiterkeit. Die Themen sind lichtdurchflutet, die Eleganz scheint mühelos. Dass ein Satz der Serenade verloren ist, macht sie zu einem Fragment – doch zu einem, das vollendet wirkt.
Mit Gioachino Rossini zieht italienisches Temperament ein. Seine Streichersonate sprüht vor Energie, und die er schrieb, als in der „Arie des Figaro“ aus dem „Barbier von Sevilla“ wirbelt die Musik in atemlosem Tempo dahin. Witz, Virtuosität und überschäumende Lebensfreude verbinden sich zu einem musikalischen Feuerwerk, das selbst die Schlossmauern zum Schwingen bringt.
So entfaltet sich an diesem Sommerabend auf Schloss Schleißheim ein Panorama der Jahreszeiten und Stimmungen, der Naturbilder und Theatergesten.
Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Verdi: Ouvertüre aus „Nabucco“
Haydn: Symphonie Nr. 73 D-Dur „La chasse“
Mozart: Symphonie A-Dur KV201
Dvorak: Suite - „Aus der Neuen Welt“
Brahms: Ungarischer Tanz Nr.6
J.Strauß: „Die Jagd“ – Schnellpolka
Residenz-Solisten
Im großen Festsaal von Schloss Schleißheim entfaltet sich ein herbstliches Konzertprogramm, - farbenreich, kontrastreich und voller Stimmungswechsel.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu Nabucco von Giuseppe Verdi. Dramatische Klangblöcke und lyrische Passagen stehen einander gegenüber; bereits hier taucht das sehnsuchtsvolle Motiv des später weltberühmten Gefangenenchors auf. Der Legende nach war es genau diese Textstelle im Libretto, die Verdi – nach einer Phase persönlicher Schicksalsschläge – wieder zum Komponieren inspirierte.
Mit der Symphonie Nr. 73 „La chasse“ von Joseph Haydn zieht ein klassisches Herbstbild in den Saal ein. Das Werk verdankt seinen Beinamen dem vierten Satz („La Chasse“), der mit seinen Hornsignalen und dem galoppierenden Rhythmus eine klassische Jagdszene heraufbeschwört. Haydn war bekannt für seinen Humor. In dieser Symphonie spielt er mit dem „falschen“ Ende: Der Schlusssatz verklingt – im Gegensatz zu vielen anderen Jagdstücken der Zeit – ganz leise und sanft, als würde die Jagdgesellschaft einfach in der Ferne verschwinden.
Jugendliche Eleganz prägt die A-Dur-Symphonie KV 201 von Wolfgang Amadeus Mozart. Trotz ihrer schlanken Besetzung wirkt Mozarts Symphonie Nr. 29 erstaunlich reich an Farben und Ausdruck – ein Werk voller Leichtigkeit, das der erst achtzehnjährige Komponist in Salzburg schrieb.
Weite Klanglandschaften öffnet die Suite „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák. Eindrücke aus Amerika – der Straßenlärm von New York, Rhythmen, die an Spirituals erinnern, und weitgespannte indianische Melodien und slawische Tänze – verbinden sich hier mit Dvořáks Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat.
Den heiteren Abschluss bildet die Schnellpolka „Die Jagd“ von Johann Strauß. Bei der Uraufführung im Wiener Volksgarten war das Publikum so begeistert von den lautstarken Peitschenknallen und „Hali-Hallo“-Rufen im Orchester, dass das Stück sofort wiederholt werden musste. Strauß nutzte solche Effekte gezielt, um die ausgelassene Stimmung der Wiener Ballsaison anzufeuern.
Festkonzert
Programm folgt
Schloss Nymphenburg war die Geburtsstätte des Märchenkönigs Ludwig II., hier verbrachte er seine Kindheit. Der 7 jährige Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester Nannerl konzertierten im Schloss mit großem Erfolg. Die renommierten Residenz-Solisten konzertieren im Hubertussaal mit bekannten Meisterwerken der Klassik.
Klassik im Museum Open Air
Programm folgt
Bei der Konzertreihe "Klassik im Museum" verbinden wir ein 60-minütiges Konzert der Residenz-Solisten (ohne Pause) und den Eintritt ins Nationalmuseum.
Festkonzert
Programm folgt
Nach der großen Renovierung spielen die Residenz-Solisten wieder im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg. Virtuose Meisterwerke der Klassik kommen hier in orchestralem Klang mit ausgewählten Solisten zur Aufführung.
Klassik im Museum Open Air
Programm folgt
Bei der Konzertreihe "Klassik im Museum" verbinden wir ein 60-minütiges Konzert der Residenz-Solisten (ohne Pause) und den Eintritt ins Nationalmuseum.
