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Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Händel:Chaconne
Mozart: Rondo D-Dur
Chopin: Etude op. 10 Nr. 4
Chopin: 2 Nocturnes op. 48 Nr. 2 & op. 62 Nr. 1
Schumann: Sonate Nr. 2 G-Moll
Residenz-Solist Rezi Marshania - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Haydn: Capriccio in G-Dur über das Volkslied "Acht Sauschneider müssen sein", Hob. XVII/1 (1765)
Mozart: Fantasie in C-moll, KV 475
Beethoven: Polonaise in C-Dur, Op. 89
Liszt: 3 Liebesträume
Chopin: Scherzo Nr. 3 in Cis-moll, Op. 39
Residenz-Solistin Kijung Han - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Chopin: Scherzo Nr. 2, B-Moll
Bach/Rachmaninov: Partita Nr. 3
Gershwin: 18 Lieder für Klavier
Gershwin: Porgy und Bess - Summertime, Bess, you is my woman now, It aint necessarily so
Gershwin: 3 Preludes
Jazzstandard & Improvisation
Residenz-Solist: Frank Fan Ming Ling - Klavier
Von Chopin bis Gershwin – wenn Klassik zu Jazz wird
Das moderne Jazz-Klavierkonzert ist eigentlich kein radikaler Neuanfang, sondern eine spannende Weiterentwicklung der klassischen Tradition. Die Klarheit von Johann Sebastian Bach, die poetische Lyrik von Frédéric Chopin und die große romantische Klangfülle von Sergei Rachmaninow führen Schritt für Schritt zu der Freiheit, die wir im Jazz hören.
Rachmaninow, oft als „letzter Romantiker“ bezeichnet, verehrte Chopin zutiefst. Für ihn war Chopin das ideale Vorbild: brillante Klaviertechnik, verbunden mit tiefem Gefühl. In seinen Variationen über ein Thema von Chopin ließ Rachmaninow Chopins zarte Melodien in einer neuen, größeren Klangwelt aufleuchten.
Als Rachmaninow 1918 in die USA emigrierte, begegnete er dort einer ganz neuen musikalischen Energie: dem Jazz. Überraschend offen verfolgte er diese Entwicklung. Besonders bewunderte er George Gershwin, dessen Musik Klassik, Blues und Jazz miteinander verband. Rachmaninow hörte begeistert Gershwins Werke und war sogar Gast bei Konzerten, die diese neue Mischung aus Klassik und Jazz präsentierten.
So entsteht eine musikalische Linie:
von Chopins poetischem Klavierstil über Rachmaninows große romantische Klangwelt bis zu Gershwins „sinfonischem Jazz“.
Im Jazz selbst spielt ein weiteres Element eine wichtige Rolle: die Improvisation. Ein sogenannter Jazzstandard ist dabei das bekannte musikalische Thema – gewissermaßen das gemeinsame Fundament. Die Musiker nehmen dieses Thema und erfinden im Moment neue Melodien darüber. Es ist ein bisschen wie ein Gespräch: Das Thema gibt den Ausgangspunkt, die Improvisation bringt die persönliche, spontane Geschichte.
So spannt sich der Bogen von der klassischen Klaviertradition bis zur freien, funkelnden Welt des Jazz.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Mozart: Sonate B-Dur KV 333 (1. Satz)
Chopin: Polonaise As-Dur op.53
Skrjabin: Preludes op.16
Skrjabin: Fantasie op.28
Liszt: Dante Sonate
Residenz-Solist Collins Tanujaya - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert im Cuvilliés-Theater
Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595
Chopin: Polonaise
Beethoven: Symphonie Nr.1 C-Dur
Grieg: Peer Gynt – Suite
Misora Ozaki - Klavier & Residenz-Solisten
Im Januar 1791 vollendet Wolfgang Amadeus Mozart in Wien sein letztes Klavierkonzert – das B-Dur-Konzert KV 595. Die Musik wirkt licht, gelassen und von stiller Eleganz. Bei der Uraufführung sitzt Mozart selbst am Fortepiano – es wird sein letzter öffentlicher Auftritt als Pianist. Im Finale erklingt eine schlichte, beinahe liedhafte Melodie, die später in seinem Lied „Sehnsucht nach dem Frühling“ wiederkehrt: „Komm, lieber Mai…“. In dieser Musik liegt ein besonderer Zauber – ein leiser Abschied und zugleich die Hoffnung auf neues Erwachen.
Mit seiner Ersten Symphonie bringt Ludwig van Beethoven frische Energie und kühne Klangfarben in den Saal. Bereits in diesem frühen Werk zeigt sich der unverwechselbare Geist des jungen Komponisten: elegante Melodik verbindet sich mit rhythmischer Spannung und überraschenden harmonischen Wendungen. Die Symphonie sprüht vor Vitalität und lässt bereits jene schöpferische Kraft erahnen, die Beethoven bald zu einem der bedeutendsten Symphoniker der Musikgeschichte machen wird.
Einige Jahrzehnte später sitzt Frédéric Chopin in einem Pariser Salon am Klavier. Unter seinen Händen verwandelt sich die Polonaise – einst höfischer Tanz Polens – in ein virtuoses, heroisches Konzertstück. Besonders die berühmte Polonaise As-Dur op. 53 entfaltet monumentale Energie: machtvolle Bässe, strahlende Akkorde und ein stolzer, vorwärtsdrängender Rhythmus. Zeitgenossen berichten sogar, Chopin habe beim Komponieren visionär gepanzerte Reiter vor sich gesehen – ein Bild, das die heroische Aura dieser Musik eindrucksvoll widerspiegelt.
Den farbenreichen Abschluss bildet die Musik zu Henrik Ibsens Schauspiel Peer Gynt, komponiert von Edvard Grieg. Aus diesem Werk stammen zwei der bekanntesten Klangbilder der romantischen Orchesterliteratur: die lyrische „Morgenstimmung“, in der sich der Sonnenaufgang in zarten Holzbläserlinien entfaltet, und die geheimnisvolle „Halle des Bergkönigs“, deren Musik sich aus einem leisen Motiv zu einem mitreißenden Klangwirbel steigert.
So entfaltet sich im prachtvollen Cuvilliés-Theater ein musikalischer Bogen von klassischer Eleganz über romantische Virtuosität bis hin zu farbenreicher nordischer Klangfantasie – ein festlicher Konzertabend voller Glanz, Emotion und musikalischer Entdeckungen.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Bach: Präludium und Fuge E-dur
Mozart: Sonate C-Dur K330 (2./3. Satz)
Haydn: Sonata As-Dur Hob.XVI:46
Chopin: Ballade Nr.2
Szymanowski: Variationen in B-Moll
Residenz-Solistin Uliana Pinaieva - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Robert Schumann: Fantasie in C-Dur op. 17
Alexander Scriabin: Fantasie in H-Moll op. 28
Frédéric Chopin: Fantasie-Impromptu in Cis-Moll op. 66
Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie in D-Moll KV 397
Franz Liszt: Après une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata S. 161/7
Residenz-Solist András Lakatos - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert im Cuvilliés-Theater
Mozart : Don Giovanni Ouvertüre
Mozart: Symphonie Nr.38 “Prager”
Beethoven: Klavierkonzert Nr.3
Dvorak: “Aus der Neuen Welt” - Suite
Mirko Kegel - Klavier & Residenz-Solisten
Festkonzert im Cuvilliés-Theater – Ein musikalisches VIP-Erlebnis
Schon der Raum erzählt Geschichte: das goldene Rokoko des Cuvilliés-Theater, einst Schauplatz höfischer Feste und großer Opernabende. In diesem intimen Juwel beginnt der Konzertabend mit einer der berühmtesten Ouvertüren der Musikgeschichte.
Wolfgang Amadeus Mozart – Ouvertüre zu Don Giovanni
Düsteres d-Moll, mächtige Akkorde – wie ein plötzliches Aufreißen des Vorhangs. Die Musik fährt in den Raum mit einer fast unheilvollen Wucht und kündigt den „Steinernen Gast“ an, jene geheimnisvolle Figur, die am Ende der Oper über den Verführer Gericht halten wird. Doch kaum ist dieser dunkle Schatten erschienen, bricht ein fiebriges Allegro los: rastlos, funkelnd, voller dramatischer Energie. Schon in wenigen Minuten entfaltet sich hier die ganze Welt von Don Giovanni: Tragik und Komik, Bedrohung und Lebenslust.
Die Entstehungsgeschichte gehört zu den legendären Momenten der Musikgeschichte. Für die Prager Uraufführung 1787 schreibt Mozart die Ouvertüre erst in der Nacht davor. Während er arbeitet, hält ihn seine Frau Constanze mit Geschichten und Punsch wach. Am Morgen werden die Noten eilig kopiert – und am Abend spielt das Orchester dieses hochkomplexe Stück praktisch vom Blatt. Ein riskantes Unterfangen, das dennoch zu einem triumphalen Auftakt der Oper wurde.
Mozart – Symphonie Nr. 38 „Prager“
Auch die sogenannte Prager Symphonie ist eng mit Mozarts besonderer Beziehung zur Stadt Prag verbunden. Dort wurde er mit einer Begeisterung gefeiert, die er im oft reservierten Wien selten erlebte. „Meine Prager verstehen mich“, soll er einmal gesagt haben.
Die 1787 entstandene Symphonie trägt Spuren dieser gegenseitigen Wertschätzung. Sie verzichtet auf das damals übliche Menuett und besteht nur aus drei Sätzen – eine ungewöhnliche Anlage für ihre Zeit. Dafür entfaltet Mozart eine besonders reiche kontrapunktische Struktur und verlangt den Bläsern außergewöhnliche Virtuosität ab. Die Musiker in Prag galten als die besten Europas, und Mozart komponierte für sie mit hörbarer Freude an der Herausforderung. Das Ergebnis ist eine Symphonie von glänzender Eleganz, dramatischer Energie und orchestraler Farbenpracht.
Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
Mit Beethovens drittem Klavierkonzert öffnet sich schließlich eine neue musikalische Welt. Die Tonart c-Moll – die gleiche, in der später auch die berühmte Fünfte Symphonie stehen wird – verleiht dem Werk eine besondere dramatische Intensität. Spannung, Leidenschaft und eine fast heroische Energie prägen dieses Konzert, das 1803 in Wien uraufgeführt wurde.
Auch hier sorgt eine Anekdote für ein fast filmreifes Bild des Abends. Beethoven spielte den Solopart selbst, hatte jedoch kaum Zeit gefunden, die Partitur vollständig niederzuschreiben. Sein Freund Ignaz von Seyfried, der beim Konzert die Seiten umblättern sollte, blickte auf Blätter, die größtenteils leer waren – nur hier und da standen kryptische Zeichen, Erinnerungsstützen für den Komponisten. Während Seyfried nervös versuchte, den Überblick zu behalten, spielte Beethoven das Konzert souverän aus dem Gedächtnis.
Ein Programm, das drei Facetten der Wiener Klassik vereint: Mozarts dramatische Opernwelt, seine glanzvolle Symphonik und Beethovens leidenschaftliche, zukunftsweisende Klangsprache. Ein Abend, der Geschichte, Virtuosität und Emotion in einzigartiger Atmosphäre verbindet.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Rameau: aus der Suite in D-Dur Les Tendres Plaintes, Les Tourbillons, Les Cyclopes
Mozart: Sonate in D-Dur KV 576 - Allegro
Chopin: Etüde in F-Dur Nr. 8 op. 10
Schumann: Sonate Nr. 1 Fis-Moll, op. 11
Debussy: Images, 1re série I. Reflets dans l’eau, II. Hommage à Rameau, III. Mouvement
Residenz-Solistin Dongqi Zhang - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert bei Kerzenschein in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.1 D-Moll BWV 1052
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.2 E-Dur BWV 1053
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.3 D-Dur BWV 1054
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.4 A-Dur BWV 1055
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.5 F-Moll BWV 1056
Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Diaz Morros, Rezi Marshania - Klavier & Residenz-Solisten
Die Allerheiligen Hofkirche erstrahlt im warmen Schein von Kerzen und öffnet ihren Saal für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis: die fünf großen Bach Klavierkonzerte, meisterhaft interpretiert von Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros und Rezi Marshania, begleitet von den Residenz Solisten.
Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gilt als eines der kraftvollsten und technisch anspruchsvollsten Werke der Barockmusik. Ursprünglich vermutlich als Violinkonzert konzipiert, besticht es durch seine dramatische Energie und fast schon moderne Virtuosität.
Im Vergleich zum eher herben 1. Klavierkonzert wirkt das Klavierkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1053 deutlich heller, pastoraler und gelöster und ist ein Paradebeispiel für Bachs meisterhafte Technik der Parodie. Es hat einen leuchtenden, tänzerischen Charakter mit federnden Rhythmen und eleganten Melodien der die Sinne erfrischt.
Majestätisch und strahlend erklingt das Klavierkonzert Nr. 3 in D-Dur (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach ist eine Transkription seines berühmten Violinkonzerts in E-Dur (BWV 1042). Bach erstellte diese Fassung vermutlich zwischen 1738 und 1739 für die Konzerte des Collegium Musicum in Leipzig, wo er selbst den Solopart am Cembalo übernahm dessen prächtige Harmonien und dynamische Wechsel den Raum mit Energie erfüllen.
Das elegante Klavierkonzert Nr. 4 in A-Dur, BWV 1055 von Johann Sebastian Bach ist eines seiner strahlendsten und lebhaftesten Werke für Tasteninstrument. Es besticht durch subtile Kontrapunkte und funkelnde Klavierpassagen, die die Streicher kunstvoll ergänzen.
Den krönenden Abschluss bildet das innig-expressive Klavierkonzert Nr. 5 in F-Moll, BWV 1056, dessen leidenschaftliche Dramatik und poetische Zartheit noch lange nachklingen.
In der intimen Atmosphäre des Kerzenscheins verschmelzen Musik, Licht und historische Architektur zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Ton wird zur Kostbarkeit, jede Phrase zur Einladung, Bachs Klangwelt mit allen Sinnen zu genießen.
