Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Robert Schumann: Fantasie in C-Dur op. 17
Alexander Scriabin: Fantasie in H-Moll op. 28
Frédéric Chopin: Fantasie-Impromptu in Cis-Moll op. 66
Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie in D-Moll KV 397
Franz Liszt: Après une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata S. 161/7
Residenz-Solist András Lakatos - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert im Cuvilliés-Theater
Mozart : Don Giovanni Ouvertüre
Mozart: Symphonie Nr.38 “Prager”
Beethoven: Klavierkonzert Nr.3
Dvorak: “Aus der Neuen Welt” - Suite
Collins Tanujaya - Klavier & Residenz-Solisten
Festkonzert im Cuvilliés-Theater – Ein musikalisches VIP-Erlebnis
Schon der Raum erzählt Geschichte: das goldene Rokoko des Cuvilliés-Theater, einst Schauplatz höfischer Feste und großer Opernabende. In diesem intimen Juwel beginnt der Konzertabend mit einer der berühmtesten Ouvertüren der Musikgeschichte.
Wolfgang Amadeus Mozart – Ouvertüre zu Don Giovanni
Düsteres d-Moll, mächtige Akkorde – wie ein plötzliches Aufreißen des Vorhangs. Die Musik fährt in den Raum mit einer fast unheilvollen Wucht und kündigt den „Steinernen Gast“ an, jene geheimnisvolle Figur, die am Ende der Oper über den Verführer Gericht halten wird. Doch kaum ist dieser dunkle Schatten erschienen, bricht ein fiebriges Allegro los: rastlos, funkelnd, voller dramatischer Energie. Schon in wenigen Minuten entfaltet sich hier die ganze Welt von Don Giovanni: Tragik und Komik, Bedrohung und Lebenslust.
Die Entstehungsgeschichte gehört zu den legendären Momenten der Musikgeschichte. Für die Prager Uraufführung 1787 schreibt Mozart die Ouvertüre erst in der Nacht davor. Während er arbeitet, hält ihn seine Frau Constanze mit Geschichten und Punsch wach. Am Morgen werden die Noten eilig kopiert – und am Abend spielt das Orchester dieses hochkomplexe Stück praktisch vom Blatt. Ein riskantes Unterfangen, das dennoch zu einem triumphalen Auftakt der Oper wurde.
Mozart – Symphonie Nr. 38 „Prager“
Auch die sogenannte Prager Symphonie ist eng mit Mozarts besonderer Beziehung zur Stadt Prag verbunden. Dort wurde er mit einer Begeisterung gefeiert, die er im oft reservierten Wien selten erlebte. „Meine Prager verstehen mich“, soll er einmal gesagt haben.
Die 1787 entstandene Symphonie trägt Spuren dieser gegenseitigen Wertschätzung. Sie verzichtet auf das damals übliche Menuett und besteht nur aus drei Sätzen – eine ungewöhnliche Anlage für ihre Zeit. Dafür entfaltet Mozart eine besonders reiche kontrapunktische Struktur und verlangt den Bläsern außergewöhnliche Virtuosität ab. Die Musiker in Prag galten als die besten Europas, und Mozart komponierte für sie mit hörbarer Freude an der Herausforderung. Das Ergebnis ist eine Symphonie von glänzender Eleganz, dramatischer Energie und orchestraler Farbenpracht.
Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
Mit Beethovens drittem Klavierkonzert öffnet sich schließlich eine neue musikalische Welt. Die Tonart c-Moll – die gleiche, in der später auch die berühmte Fünfte Symphonie stehen wird – verleiht dem Werk eine besondere dramatische Intensität. Spannung, Leidenschaft und eine fast heroische Energie prägen dieses Konzert, das 1803 in Wien uraufgeführt wurde.
Auch hier sorgt eine Anekdote für ein fast filmreifes Bild des Abends. Beethoven spielte den Solopart selbst, hatte jedoch kaum Zeit gefunden, die Partitur vollständig niederzuschreiben. Sein Freund Ignaz von Seyfried, der beim Konzert die Seiten umblättern sollte, blickte auf Blätter, die größtenteils leer waren – nur hier und da standen kryptische Zeichen, Erinnerungsstützen für den Komponisten. Während Seyfried nervös versuchte, den Überblick zu behalten, spielte Beethoven das Konzert souverän aus dem Gedächtnis.
Ein Programm, das drei Facetten der Wiener Klassik vereint: Mozarts dramatische Opernwelt, seine glanzvolle Symphonik und Beethovens leidenschaftliche, zukunftsweisende Klangsprache. Ein Abend, der Geschichte, Virtuosität und Emotion in einzigartiger Atmosphäre verbindet.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Rameau: aus der Suite in D-Dur Les Tendres Plaintes, Les Tourbillons, Les Cyclopes
Mozart: Sonate in D-Dur KV 576 - Allegro
Chopin: Etüde in F-Dur Nr. 8 op. 10
Schumann: Sonate Nr. 1 Fis-Moll, op. 11
Debussy: Images, 1re série I. Reflets dans l’eau, II. Hommage à Rameau, III. Mouvement
Residenz-Solistin Dongqi Zhang - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert bei Kerzenschein in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.1 D-Moll BWV 1052
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.2 E-Dur BWV 1053
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.3 D-Dur BWV 1054
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.4 A-Dur BWV 1055
J.S.Bach: Klavierkonzert Nr.5 F-Moll BWV 1056
Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Diaz Morros, Rezi Marshania - Klavier & Residenz-Solisten
Die Allerheiligen Hofkirche erstrahlt im warmen Schein von Kerzen und öffnet ihren Saal für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis: die fünf großen Bach Klavierkonzerte, meisterhaft interpretiert von Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros und Rezi Marshania, begleitet von den Residenz Solisten.
Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gilt als eines der kraftvollsten und technisch anspruchsvollsten Werke der Barockmusik. Ursprünglich vermutlich als Violinkonzert konzipiert, besticht es durch seine dramatische Energie und fast schon moderne Virtuosität.
Im Vergleich zum eher herben 1. Klavierkonzert wirkt das Klavierkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1053 deutlich heller, pastoraler und gelöster und ist ein Paradebeispiel für Bachs meisterhafte Technik der Parodie. Es hat einen leuchtenden, tänzerischen Charakter mit federnden Rhythmen und eleganten Melodien der die Sinne erfrischt.
Majestätisch und strahlend erklingt das Klavierkonzert Nr. 3 in D-Dur (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach ist eine Transkription seines berühmten Violinkonzerts in E-Dur (BWV 1042). Bach erstellte diese Fassung vermutlich zwischen 1738 und 1739 für die Konzerte des Collegium Musicum in Leipzig, wo er selbst den Solopart am Cembalo übernahm dessen prächtige Harmonien und dynamische Wechsel den Raum mit Energie erfüllen.
Das elegante Klavierkonzert Nr. 4 in A-Dur, BWV 1055 von Johann Sebastian Bach ist eines seiner strahlendsten und lebhaftesten Werke für Tasteninstrument. Es besticht durch subtile Kontrapunkte und funkelnde Klavierpassagen, die die Streicher kunstvoll ergänzen.
Den krönenden Abschluss bildet das innig-expressive Klavierkonzert Nr. 5 in F-Moll, BWV 1056, dessen leidenschaftliche Dramatik und poetische Zartheit noch lange nachklingen.
In der intimen Atmosphäre des Kerzenscheins verschmelzen Musik, Licht und historische Architektur zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Ton wird zur Kostbarkeit, jede Phrase zur Einladung, Bachs Klangwelt mit allen Sinnen zu genießen.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Mozart: Variationen über “Salve tu Domine”, KV 398,
Beethoven: Sonate Nr. 3 Op. 10,
Chopin: Nocturne Nr. 1 in C-Moll Op. 48,
Liszt: Reminiscences de Norma
Residenz-Solist Sherwin Ngan - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 9 in D-Dur
Frédéric Chopin: 24 Preludes, Op. 28
Residenz-Solistin Minseon Lee - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Festkonzert zu "Beethovens Geburtstag"
Mozart: Ouvertüre aus “Don Giovanni”
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 “Emperor”
Beethoven: Symphonie Nr.3 “Eroica
Fuyin Liu - Klavier & Residenz-Solisten
Die Prager Nacht des Jahres 1787 bebte vor Erwartung, als die Musiker des Nationaltheaters die noch feuchten, hastig kopierten Notenblätter der Ouvertüre zu Don Giovanni auf ihre Pulte legten. Mozart hatte die Partitur erst in den frühen Morgenstunden vollendet, während seine Frau Constanze Mozart ihn mit Punsch und Geistergeschichten wachhielt – ein Genieakt, diktiert von der knappen Zeit.
Ein weitaus donnernderer historischer Hintergrund umgibt Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur, 'Emperor', das heroische Werk in Es-Dur, geschmiedet 1809 während des Kanonendonnerns Napoleons während der Belagerung Wiens. Es ist ein historisches Paradoxon: Während französische Artillerie die Stadtmauern erschütterte und der Adel in Panik floh, suchte Beethoven, bereits schwerhörig, Zuflucht im Keller seines Bruders. Der Name „Emperor“, der ihm später gegeben wurde, ist ein ironischer Twist: Beethoven komponierte keinen Hymnus auf den vorrückenden Eroberer, sondern errichtete eine unerschütterliche Architektur des menschlichen Geistes gegen die Zerstörung draußen. In einer Stadt, die nach Schießpulver roch und wo Angst den Alltag bestimmte, schuf er Klänge von imperialer Weite, die das Individuum über das Chaos des Krieges erhoben.
Dieser Geist des Widerstands gegen Tyrannei hatte bereits seine Symphonie Nr. 3, 'Eroica' geprägt – ein Wendepunkt, an dem die Wiener Klassik endlich ihr fragiles Porzellan zerbrach. Wien war damals ein Schmelztiegel politischer Hoffnung, die Augen auf Paris gerichtet, wo ein junger General namens Napoleon Bonaparte die alte Ordnung stürzte. Beethoven sah ihn zunächst als lebendige Verkörperung der Ideale der Aufklärung – bis die Nachricht von Napoleons Selbstkrönung im Mai 1804 wie Gift in seine Vision sickerte. Der Moment, in dem Beethoven die Widmung auf der Titelseite mit solcher Wucht durchstrich, dass das Papier riss, ist mehr als eine biographische Anekdote – es ist das Symbol dafür, wie die Musik ihr politisches Bewusstsein entdeckte. In den zerrissenen Fasern des Manuskripts spürt man den Schock einer ganzen Generation, gezwungen, zu erkennen, dass ihre Träume von Freiheit im Schlamm des Schlachtfeldes begraben worden waren.
Nymphenburg-Klassik à la Mozart
Chopin: Impromptu Nr. 1, Op. 29 As-Dur und Nr. 3, Op. 51 Ges-Dur
Mozart: Adagio H-Moll, KV 540
Liszt: Après une lecture du Dante – Fantasia quasi Sonata
Medtner: Zweite Improvisation, Op. 47
Residenz-Solist Mikhail Krasnenker - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Meisterkonzert an Silvester im Herkulessaal
Mozart: Klavierkonzert Es-Dur Nr.14 KV 449
Gershwin: Rhapsody in blue
J.Strauß: Fledermaus – Ouvertüre
J.Strauß: „An der schönen blauen Donau“ – Walzer
J.Strauß: "Tritsch-Trasch" - "Pizzicato" & weitere Schnellpolkas
Frank Fan Ming Ling – Klavier & Residenz-Solisten
Der Herkulessaal war ursprünglich der Thronsaal von Ludwig I. und wurde nach dem Wiederaufbau als Konzertsaal errichtet. Er diente als Ersatz für Klenzes ebenfalls zerstörtes Odeon. Bis zur Eröffnung der Philharmonie am Gasteig war er der wichtigste Konzertsaal in München. Den Namen hat er von den Wandteppichen erhalten, die die Herkulessage darstellt und von Herzog Albrecht V. im Jahre 1556 in Auftrag gegeben wurde
Silvesterkonzert bei Kerzenschein im Max-Joseph Saal I, 16:30 Uhr
1.Teil
Debussy - Pagodes
Godowksy - Triakontameron Nr. 7 (Vergangene Jahre) und Nr. 11 (Alt-Wien)
Doucet - Chopinata
Rachmaninoff - Liebesleid
Gebhardt - Jazz-Suite (New Tales)
Korngold - Geschichten von Strauss, op. 21
2.Teil
Chopin - Nocturne op.27 Nr.2
Gershwin - 3 Preludes
Chopin - Polonaise in As-Dur, op.53
Gershwin - Auswahl von Songbooks
Skrjabin - 5 Préludes, op.16
Doucet - Lisztonia
Tanujaya - Improvisation über das Thema von Johann Strauß An der schönen blauen Donau
Collins Tanujaya & Sherwin Ngan – Klavier -Meisterpianisten der Residenz-Solisten
Der Max-Joseph-Saal der Residenz zählt unbestritten zu den akustisch besten Kammermusiksälen in München. Die Residenz Solisten konzertieren hier mit ausgewählten symphonisch/solistischen Meisterwerken der Klassik von Vivaldi bis Gershwin. Die prunkvollen Kronleuchter verleihen dem Saal eine besonders festliche Konzertatmosphäre.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
