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Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Variationen, KV 398
Chopin: Klaviersonate, op. 35
Debussy: Estampes
Residenz-Solist: Sebastian Rauch - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Das heutige Programm lädt zu einer Reise durch drei Jahrhunderte Klaviermusik ein – von der Eleganz der Wiener Klassik über die Leidenschaft der Romantik bis zu den impressionistischen Klanglandschaften Frankreichs.
Wir beginnen mit Wolfgang Amadeus Mozart und seinen Variationen, KV 398. Mit spielerischer Leichtigkeit und feiner Eleganz verwandelt Mozart ein einfaches Thema in eine Reihe von überraschenden Variationen. Jeder Abschnitt eröffnet neue Facetten von Melodie und Harmonie und zeigt, wie aus Klarheit und Balance ein lebendiges, funkelndes musikalisches Universum entstehen kann.
Von der Leichtigkeit Mozarts führt uns der Weg in die dramatischen Gefilde der Romantik zu Frédéric Chopin und seiner Klaviersonate, op. 35. Hier treffen stürmische Energie und tief empfundene Lyrik aufeinander, gipfelnd im berühmten „Funeral March“. Chopin spannt einen Bogen zwischen Leidenschaft, Dramatik und poetischer Intimität, der das Publikum unmittelbar in die emotionalen Tiefen der Romantik zieht.
Den Abschluss bilden die schillernden Klangfarben von Claude Debussy mit den Estampes. Debussy malt mit den Tönen Szenen fernöstlicher Tempel, sonnendurchfluteter spanischer Straßen und regennasser Gärten. Seine impressionistischen Harmonien und lebendigen Rhythmen verwandeln den Konzertsaal in eine bunte, bewegte Klanglandschaft, die die Sinne berauscht und das Ohr auf neue Entdeckungen einstimmt.
Residenz Solist Sebastian Rauch – Klavier
Residenz-Solist Sebastian Rauch führt uns durch diese musikalische Reise. Mit Fingerspitzengefühl, Ausdruckskraft und tiefer Verbindung zu den Werken lassen sie die Unterschiede der Stile lebendig werden und zeigen zugleich, wie Musik über Zeit und Raum hinweg Gefühle und Geschichten transportiert.
Cuvilliés-Theater
Verdi: Ouvertüre aus “La Traviata”
Chopin: Klavierkonzert F-Moll
Mendelssohn: Sommernachtstraum-Suite
Schubert: Symphonie Nr.8 “Unvollendete”
Akie Nakayama - Klavier & Residenz-Solisten
Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll. Er komponierte es 1829 im Alter von nur 19 Jahren in Warschau, kurz bevor er seine polnische Heimat für immer verließ. Es ist ein Meilenstein der romantischen Klavierliteratur, das vor allem durch seine emotionale Tiefe und pianistische Brillanz besticht. Uns eröffnet sich ein neuartiger, bahnbrechender Klang, eine individuelle Harmonie- und Klangsprache, ein ungeheurer melodischer Einfallsreichtum, ein sehr persönliches Schönheitsempfinden und eine Vielfalt an Gefühlen und Stimmungen.
Felix Mendelssohn Bartholdy – Sommernachtstraum-Suite, op. 61
Felix Mendelssohn Bartholdys Suite aus dem „Sommernachtstraum“ führt in eine Welt flirrender Elfen, nächtlicher Verwirrungen und poetischer Verzauberung. Die Musik, inspiriert von Shakespeares Komödie, zeichnet mit silbrigen Holzbläserlinien und federnden Rhythmen ein Klangbild von märchenhafter Leichtigkeit. Doch stets bleibt ein Hauch romantischer Ironie spürbar, als lausche man einem Traum, der sich im Morgengrauen aufzulösen beginnt.
Franz Schubert – Symphonie Nr. 8 „Unvollendete“
Franz Schubert als junger Mann schreibt in fieberhafter Eile Noten nieder. Er arbeitet an einem Werk, das die Grenzen seiner Zeit sprengen wird. Doch nach zwei Sätzen und wenigen Takten eines Scherzos legt er die Feder plötzlich beiseite. Er wird diese Sinfonie nie zu Ende führen. Warum? Dieses Schweigen ist eines der faszinierendsten Mysterien der Kulturgeschichte.Über 40 Jahre lang wusste die Welt nichts von dieser Musik. Das Manuskript verstaubte in einer Schublade bei Schuberts Freund Anselm Hüttenbrenner in Graz. Erst 1865, lange nach Schuberts Tod, wurde es „ausgegraben“. Als das Publikum im Wiener Musikverein die ersten Takte hörte, war klar: Hier war kein Fragment geblieben, sondern ein Wunder geschehen.
Ein Abend, der klassische Meisterwerke lebendig werden lässt – mit kleinen Geschichten, großen Gefühlen und unvergesslichen Momenten.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Klaviersonate, KV 279
Chopin: Ballade, op. 23
Rachmaninov: Moments Musicaux, op. 16 - Nr. 3&4
Schumann: Faschingsschwank, op. 26
Residenz-Solistin: Dorothea Hanebuth - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate, KV 279
Mozarts Klaviersonate KV 279 in F-Dur entstand 1774 und ist ein typisches Beispiel für seine klare, elegante und zugleich ausdrucksstarke Tonsprache. Die Sonate verbindet die klassische Wiener Form mit lebendigem melodischem Einfallsreichtum. Leichte, verspielte Motive wechseln mit warmen, lyrischen Passagen, sodass der Hörer eine feine Balance zwischen struktureller Klarheit und emotionaler Tiefe erlebt. Dieses Werk zeigt, wie Mozart selbst in scheinbar einfachen Strukturen meisterhaft musikalische Geschichten erzählt.
Frédéric Chopin – Ballade, op. 23
Chopins Ballade Nr. 1 in g-Moll, op. 23, gilt als Höhepunkt seines Schaffens und als eine der bedeutendsten romantischen Klavierkompositionen. Sie vereint poetische Ausdruckskraft, dramatische Spannung und technische Virtuosität. Die Ballade erzählt eine innere Geschichte voller Leidenschaft, Sehnsucht und emotionaler Wendungen. Durch wechselnde Themen und unerwartete harmonische Überraschungen zieht Chopin den Hörer in ein tief bewegendes, musikalisches Drama.
Sergei Rachmaninov – Moments Musicaux, op. 16 – Nr. 3 & 4
Rachmaninovs Moments Musicaux op. 16 entstanden zwischen 1896 und 1897 und zeigen die ganze emotionale Bandbreite des Komponisten. Die Nummern 3 und 4 stehen exemplarisch für die Verbindung von leidenschaftlicher Romantik und pianistischem Feuerwerk. Nr. 3 besticht durch eine lyrische, fast gesangliche Melodik, während Nr. 4 dramatisch, kraftvoll und von großer rhythmischer Energie geprägt ist. Diese Stücke eröffnen dem Hörer einen Blick in Rachmaninovs faszinierende Klangwelt voller Leidenschaft und Tiefgang.
Robert Schumann – Faschingsschwank, op. 26
Schumanns Faschingsschwank aus Wien, op. 26, ist ein bunter, lebendiger Zyklus aus fünf Klavierstücken, komponiert 1839. Die Stücke reichen von humorvoll-spritzigen Momenten über lyrische, romantische Passagen bis hin zu virtuosen und dramatischen Ausbrüchen. Mit phantasievollen Themen und kontrastreichen Stimmungen schafft Schumann eine musikalische Karnevalsreise, die sowohl die technischen Fähigkeiten des Pianisten als auch die Vorstellungskraft des Publikums fordert und erfreut.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Fantasia in D-Moll, KV 397
Schumann: Klaviersonate Nr. 2 in G-Moll, op. 22
Ravel: Jeux D'eau
Debussy: Estampes
Liszt: Mephisto Waltz Nr. 1
Residenz-Solistin: Misora Ozaki - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Sonate B-Dur, KV 333
Chopin: Polonaise As-Dur, op. 33
Skrjabin: 5 Preludes, op. 16
Bartók: Sonate, Sz. 80
Liszt: Dante-Sonate
Residenz-Solist: Collins Tanuyaya - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Chopin: “Raindrop Prelude”, Op.28
Mozart: Sonate No. 5, KV 283
Chopin: Ballade No.1, Op.23
Liszt: Sonate für Klavier, S. 178
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Cuvilliés-Theater
Rossini: Ouvertüre aus„Die Diebische Elster“
Gershwin: „Rhapsody in blue”
Gershwin: Summertime
Mozart: Klavierkonzert KV 449
Dvorak: „Aus der Neuen Welt”-Suite
Charles Berofsky - Klavier & Residenz-Solisten
Die Reise des Abends beginnt schwungvoll mit Rossinis Ouvertüre zu „Die diebische Elster“. Schon der Anfang ist spektakulär: Ein wirbelnder Trommelwirbel signalisiert, dass hier kein gewöhnliches Drama, sondern eine turbulente Geschichte um eine Elster folgt, die Silberlöffel stibitzt. Rossini war der Inbegriff eines Genies unter Zeitdruck. Die Legende besagt, dass der Operndirektor ihn am Tag vor der Premiere in einen Raum sperrte, bewacht von vier Bühnenarbeitern. Diese hatten den Auftrag, jedes fertig geschriebene Notenblatt sofort aus dem Fenster zum Kopisten zu werfen. Hätte Rossini nicht geliefert, hätten sie ihn selbst hinterhergeworfen!
Zurück in der Wiener Klassik begegnen wir Mozarts Klavierkonzert KV 449. Es markiert einen Wendepunkt in Mozarts Schaffen; es ist das erste Werk, das er in sein eigenes, heute berühmtes Werkverzeichnis eintrug. Es sprüht vor rhythmischer Energie und zeigt Mozart auf dem Gipfel seiner Eigenständigkeit. Mozart schrieb dieses Konzert für seine Lieblingsschülerin Barbara Ployer. In seinem Tagebuch vermerkte er stolz, dass er sogar seinem Haustier, einem Star, das Thema des Finales beigebracht hatte. Der Vogel pfiff die Melodie allerdings mit einer kleinen rhythmischen Eigenheit nach, was Mozart köstlich amüsierte.
In Dvořáks „Aus der Neuen Welt“- Suite verschmilzt die böhmische Seele mit den hektischen Geräuschen von New York. Die sehnsuchtsvollen heimatlichen Melodien wechseln mit indianischen Volksmelodien ab und Suite schließt mit einem furianten böhmischen Tanz ab.
Den endgültigen Sprung über den Atlantik wagen wir mit Gershwins „Rhapsody in Blue“. Hier verschmelzen klassische Struktur und der freche Geist des Jazz zu einem neuen amerikanischen Sound. Das berühmte, aufsteigende Glissando zu Beginn wirkt wie ein Weckruf für das 20. Jahrhundert. Gershwin erfuhr erst aus der Zeitung, dass er dieses Werk für ein Konzert schreiben sollte – sein Bruder Ira hatte die Ankündigung gelesen. George hatte völlig vergessen, dass er zugesagt hatte, und komponierte das Meisterwerk in nur fünf Wochen, inspiriert vom rhythmischen Rattern der Eisenbahn während einer Fahrt nach Boston.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Meisterwerke der Klassik von Mozart, Beethoven und Chopin bis hin zu Debussy und Ravel.
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Meisterwerke der Klassik von Mozart, Beethoven und Chopin bis hin zu Debussy und Ravel.
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Meisterwerke der Klassik von Mozart, Beethoven und Chopin bis hin zu Debussy und Ravel.
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
