Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte - ganzjährig jeden Samstag
Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger, Kenner und Liebhaber. Gespielt werden Werke u.a. von Bach über Vivaldi, Händel, Albinoni, Haydn, Mozart bis Rossini. Für Unterhaltung auf höchstem Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, in der schon W.A. Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit kühl. Bitte ziehen Sie sich warm an.
Allerheiligen-Hofkirche der Residenz
Klavierkonzert Nr.1 D-Moll, BWV 1052
Klavierkonzert Nr. 2 E-Dur, BWV 1053
Klavierkonzert Nr. 3 D-Dur, BWV 1054
Klavierkonzert Nr. 4 A-Dur, BWV 1055
Klavierkonzert Nr. 5 F-Moll, BWV 1056
Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros, Rezi Marshania - Klavier & Residenz Solisten
Zum Festtag erstrahlt die Allerheiligen Hofkirche im warmen Schein von Kerzen und öffnet ihre ehrwürdigen Räume für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis: die fünf großen Bach Klavierkonzerte, meisterhaft interpretiert von Collins Tanujaya, Dongqi Zhang, Naoe Sasaki, Carles Díaz Morros und Rezi Marshania, begleitet von den Residenz Solisten.
Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gilt als eines der kraftvollsten und technisch anspruchsvollsten Werke der Barockmusik. Ursprünglich vermutlich als Violinkonzert konzipiert, besticht es durch seine dramatische Energie und fast schon moderne Virtuosität.
Im Vergleich zum eher herben 1. Klavierkonzert wirkt das Klavierkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1053 deutlich heller, pastoraler und gelöster und ist ein Paradebeispiel für Bachs meisterhafte Technik der Parodie. Es hat einen leuchtenden, tänzerischen Charakter mit federnden Rhythmen und eleganten Melodien der die Sinne erfrischt.
Majestätisch und strahlend erklingt das Klavierkonzert Nr. 3 in D-Dur (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach ist eine Transkription seines berühmten Violinkonzerts in E-Dur (BWV 1042). Bach erstellte diese Fassung vermutlich zwischen 1738 und 1739 für die Konzerte des Collegium Musicum in Leipzig, wo er selbst den Solopart am Cembalo übernahm dessen prächtige Harmonien und dynamische Wechsel den Raum mit Energie erfüllen.
Das elegante Klavierkonzert Nr. 4 in A-Dur, BWV 1055 von Johann Sebastian Bach ist eines seiner strahlendsten und lebhaftesten Werke für Tasteninstrument. Es besticht durch subtile Kontrapunkte und funkelnde Klavierpassagen, die die Streicher kunstvoll ergänzen.
Den krönenden Abschluss bildet das innig-expressive Klavierkonzert Nr. 5 in F-Moll, BWV 1056, dessen leidenschaftliche Dramatik und poetische Zartheit noch lange nachklingen.
In der intimen Atmosphäre des Kerzenscheins verschmelzen Musik, Licht und historische Architektur zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Ton wird zur Kostbarkeit, jede Phrase zur Einladung, Bachs Klangwelt mit allen Sinnen zu genießen.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Klaviersonate KV 282
Debussy: Images I
Chopin: 2 Nocturnes, op 32
Janáček: Sonate 1. X. 1905
Residenz-Solist: Luis González - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate Nr. 12 F-Dur, KV 282
Diese Sonate entstand 1774 in Mozarts mittlerer Schaffensphase und gehört zu seinen klar strukturierten, eleganten Werken. Der erste Satz besticht durch lebendige Themenführung und rhythmische Präzision, das Andante vermittelt lyrische Ruhe und zarte Ausdruckstiefe, während das finale Presto mit spielerischer Virtuosität die Sonate beschließt. Mozart zeigt hier, wie Leichtigkeit, Eleganz und technische Finesse zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.
Claude Debussy – Images I für Klavier
Debussys Images I eröffnen ein impressionistisches Klanguniversum voller Farbnuancen und atmosphärischer Dichte. Jedes Stück entfaltet eine eigene Klangwelt: von leuchtender Transparenz über fließende Impressionen bis hin zu geheimnisvoll-dunklen Klangräumen. Debussy nutzt dabei innovative Harmonien, subtile rhythmische Verschiebungen und fein abgestufte Dynamik, um poetische Stimmungen und malerische Bilder auf dem Klavier zu erzeugen.
Frédéric Chopin – Zwei Nocturnes, Op. 32
Chopins Nocturnes verbinden musikalische Gesanglichkeit mit einer subtilen Ausdruckstiefe. Die Melodien fließen wie intime Gesänge, von sanften Harmonien getragen, während rubato und dynamische Feinheiten die emotionalen Nuancen verstärken. Die Nocturnes wirken wie poetische Miniaturen, die Stimmungen von Sehnsucht, Nachdenklichkeit und innerer Ruhe in konzentrierter Form vermitteln.
Leoš Janáček – Sonate 1. X. 1905
Die Sonate erinnert an die tragischen Ereignisse des „Blutsonntags“ in Brünn (1. Oktober 1905) und ist ein Zeugnis von Janáčeks expressiver Kraft. Sie kombiniert rhythmische Schärfe, kraftvolle Themen und volksliedhafte Motive zu einem emotional aufgeladenen Werk. Stürmische Passagen wechseln mit nachdenklichen, lyrischen Momenten, wodurch die Sonate sowohl historische Dramatik als auch eine tief persönliche Reflexion Janáčeks vermittelt.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Bruch: Violinkonzert G-Moll - Allegro
Vivaldi: “Der Sommer” aus “Die Vier Jahreszeiten”
Mozart: Ouvertüre aus „Die Zauberflöte“
Mozart: Violinkonzert A-Dur - Rondeau
Brahms: Violinkonzert D-Dur Adagio – Allegro giocoso
Simon Zhu - Solovioline & Residenz-Solisten
Im warmen Kerzenschein des Max-Joseph-Saals entfaltet sich ein Abend voller Klangpoesie: Simon Zhu, Violinist der Extraklasse, führt gemeinsam mit den Residenz-Solisten durch die Jahrhunderte der Violine. Schon der Titel des Konzerts, „Die Violine durch die Jahrhunderte“, zeigt die Wandelbarkeit und den Reichtum des Instruments – von barocker Eleganz über klassisches Strahlen bis hin zu romantischer Tiefe.
Vivaldis „Der Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“ lässt die Sonne und das Gewitter der venezianischen Landschaft aufleben. Die Solovioline tänzelt über stürmische Läufe, begleitet von funkelndem Ensembleklang.
Mozarts Violinkonzert A-Dur – Rondeau folgt in funkelnder Eleganz. Die Solovioline singt, tanzt, verführt die Ohren mit klarer Artikulation und melodischem Esprit. Simon Zhu bringt die klassische Grazie Mozarts mit kultivierter Technik und einem Hauch von Leichtigkeit zum Leuchten.
Eines der schönsten Konzerte ist zweifelsohne das Bruch Violinkonzert in G-Moll, Allegro: kraftvoll, leidenschaftlich, mit markanten Bögen und dramatischen Wendungen. Zhu gestaltet die melodischen Linien mit dynamischer Präzision, sein Ton klar und ausdrucksstark, begleitet von den Residenz-Solisten, die das orchestrale Fundament mit eleganter Balance und nuancierter Klangfarbe liefern.
Brahms’ Violinkonzert D-Dur schließt den historischen Bogen: das Adagio als Ausdruck innerer Tiefe, das Allegro giocoso mit überschäumender Lebensfreude. Zhu vereint lyrischen Gesang und technische Brillanz, das Ensemble folgt mit kräftigem, dennoch geschmeidigem Klang. Ein Finale, das die Violine durch die Jahrhunderte trägt – von barocker Virtuosität über klassische Eleganz bis hin zu romantischer Expressivität.
So wird das Meisterkonzert im Max-Joseph-Saal zu einer Reise durch Klanggeschichte, getragen von Kerzenschein, interpretatorischer Feinheit und der schillernden Präsenz eines außergewöhnlichen Solisten.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte - ganzjährig jeden Samstag
Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger, Kenner und Liebhaber. Gespielt werden Werke u.a. von Bach über Vivaldi, Händel, Albinoni, Haydn, Mozart bis Rossini. Für Unterhaltung auf höchstem Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, in der schon W.A. Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit kühl. Bitte ziehen Sie sich warm an.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Variationen, KV 398
Beethoven: Klaviersonate op. 57 - “Appassionata”
Schumann: Humoreske op. 20
Residenz-Solistin: So Hyang In - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Ludwig van Beethoven – Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 „Appassionata“
Die Appassionata ist eines von Beethovens emotional intensivsten Klavierwerken. Der erste Satz ist geprägt von stürmischer Dramatik und kraftvollen Kontrasten, das Adagio vermittelt tiefe Melancholie, und das Finale verbindet rhythmische Energie mit einem Gefühl unaufhaltsamer Dramatik. Beethoven nutzt hier eine kraftvolle Dynamik, expressive Harmonik und motivische Verdichtung, um eine dramatische Spannungsbogen zu erzeugen, der Zuhörer und Spieler gleichermaßen fesselt. Das Werk gilt als Meilenstein romantischer Ausdruckskraft im klassischen Sonatenbau.
Robert Schumann – Humoreske op. 20
Die Humoreske ist ein Kaleidoskop innerer Stimmungen und Ausdrucksformen. Schumann wechselt zwischen poetischer Nachdenklichkeit, humorvoller Leichtigkeit und impulsiver Dramatik. Das Werk fordert sowohl emotionale Sensibilität als auch technische Feinfühligkeit, da es fließend zwischen lyrischen Melodien, rhythmischen Einfällen und virtuosen Passagen wechselt. Mit der Humoreske zeigt Schumann seine Fähigkeit, komplexe Gefühlswelten in konzentrierter, pianistisch nuancierter Form zu gestalten.
Cuvilliés-Theater
Beethoven: 4. Klavierkonzert G-Dur
Mozart: Symphonie „Jupiter“ KV551
Mozart: Ouvertüre aus der “Zauberflöte”
Chaewon Kim - Klavier & Residenz-Solisten
Ein Abend voller Glanzlichter der Wiener Klassik erwartet das Publikum im prachtvollen Cuvilliés-Theater. Das Programm vereint den feinsinnigen inneren Dialog Beethovens mit der majestätischen Symphonik Mozarts.
Den festlichen Auftakt bereitet die Ouvertüre aus Mozarts „Zauberflöte“. Sie eröffnet mit einer Mischung aus feierlicher Energie und geheimnisvoller Spannung, die auf die bunte, zugleich tiefgründige Welt der Oper einstimmt.
Bei Ludwig van Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur tritt hier das Klavier nicht als strahlender Solist, sondern als einfühlsamer Partner des begleitenden Ensembles auf. Bereits der erste Satz beginnt ungewöhnlich: das Klavier eröffnet leise und nachdenklich, lädt die Begleitung nach und nach in seinen Dialog ein. Der zweite Satz entfaltet eine lyrische, fast gesangliche Stimmung, bevor das lebhafte Rondo des dritten Satzes den Zuhörer beschwingt und strahlend aus der Ruhe der Mittelsätze entlässt.
Es folgt Mozarts Symphonie Nr. 41 in C-Dur „Jupiter“, die letzte und zugleich größte seiner Sinfonien. Mit monumentaler Klarheit und einer verblüffenden Balance aus Pracht und filigraner Detailarbeit wirkt sie sowohl majestätisch als auch spielerisch. Besonders der letzte Satz, in dem fünf Themen kunstvoll miteinander verwoben werden, zeigt Mozarts Genialität in kontrapunktischer Meisterschaft und lässt die Zuhörer die pure Freude und Leichtigkeit der Wiener Klassik erleben.
Ein Abend, der die klassische Musik in all ihrer Strahlkraft, Eleganz und Lebendigkeit feiert – ein Genuss für Augen und Ohren gleichermaßen.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Hofkapelle der Residenz
Wechselndes Programm
Münchens beliebte Residenzkonzerte - ganzjährig jeden Samstag
Bei der Residenz Serenade kommen die Besucher im Rahmen einstündiger Konzerte in den Genuss von Meisterwerken der Klassik für Einsteiger, Kenner und Liebhaber. Gespielt werden Werke u.a. von Bach über Vivaldi, Händel, Albinoni, Haydn, Mozart bis Rossini. Für Unterhaltung auf höchstem Niveau sorgen die Residenz-Solisten, u.a. bestehend aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. Die historische Atmosphäre der Hofkapelle, in der schon W.A. Mozart konzertierte, entführt im Einklang mit der Musik die Zuhörer in längst vergangene Zeiten.
In der Hofkapelle ist es auch in der warmen Jahreszeit kühl. Bitte ziehen Sie sich warm an.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Bach: Präludium und Fuge, BWV 874
Mozart: Klaviersonate, KV 457
Prokofjew: Klaviersonate B-Dur, op. 84
Residenz-Solist: Chanyeon Jung - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Johann Sebastian Bach – Präludium und Fuge, BWV 874
Bachs Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier, Band II, BWV 874, ist ein Paradebeispiel seiner kontrapunktischen Meisterschaft. Das Präludium eröffnet mit klar strukturierten Motiven, die fließend und harmonisch zugleich wirken, während die anschließende Fuge die Komplexität Bachscher Polyphonie zeigt. Jede Stimme entwickelt sich eigenständig, doch in perfekter Harmonie miteinander verbunden. Das Werk fordert vom Interpreten höchste Präzision und rhythmische Klarheit, bietet zugleich aber einen tiefen Einblick in die expressive Kraft der barocken Musik.
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate, KV 457
Mozarts Klaviersonate in c-Moll, KV 457, komponiert 1784, gilt als eines der ausdrucksstärksten Werke seiner Sonatenliteratur. Schon der erste Satz vermittelt eine Spannung und Dramatik, die für die Zeit außergewöhnlich war, während der zweite Satz mit lyrischer Wärme und zarten Nuancen aufwartet. Der letzte Satz bringt wieder Bewegtheit und rhythmische Energie, die die emotionale Intensität des gesamten Werkes abrundet. Die Sonate verbindet klassische Formstrenge mit expressiver Tiefe und zeigt Mozarts Fähigkeit, innere Konflikte und Gefühle in musikalische Sprache zu übersetzen.
Sergei Prokofiev – Sonate B-Dur, Op. 84
Prokofjews Sonate in B-Dur, Op. 84, komponiert 1944, ist ein herausragendes Werk der modernen Klavierliteratur. Sie zeichnet sich durch klare Strukturen, rhythmische Prägnanz und harmonische Kühnheit aus, verbindet jedoch lyrische Passagen mit virtuosen, oft impulsiven Ausbrüchen. Prokofjews charakteristische Mischung aus Ironie, Dramatik und Melancholie fordert sowohl technische Brillanz als auch tiefes interpretatorisches Verständnis. Die Sonate spiegelt eine Zeit des Umbruchs wider und eröffnet zugleich eine faszinierende Welt moderner Klavierkunst.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Rossini: Wilhelm Tell – Ouvertüre
Mendelssohn: Konzert für Violine E-Moll – Allegro molto appassionato
Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll – Adagio; Finale: Allegro energico
Mendelssohn: Symphonie Nr. 4 A-Dur – Allegro
Bizet: Suite aus der Carmen
Strauss II: Frühlingsstimmen-Walzer
Marcelino Rojas – Solo-Violine & Residenz-Solisten
Beim Meisterkonzert „Leidenschaft & Virtuosität der Violine öffnet sich ein Abend voller musikalischer Dramatik und sinnlicher Faszination. Marcelino Rojas, Soloviolinist von internationalem Rang, entfaltet gemeinsam mit den Residenz-Solisten ein Programm, das Herz, Geist und Sinne gleichermaßen verführt.
Rossinis „Wilhelm Tell“-Ouvertüre sprüht von majestätischer Energie, die den historischen Saal in ein pulsierendes Leben taucht.
Mendelssohns Violinkonzert E-Moll bildet das Herzstück des Abends. Das Allegro molto appassionato zeigt die Violine in glühender Intensität: Marcelino Rojas verschmilzt technische Brillanz mit expressiver Tiefe, während die Residenz-Solisten ein feinsinniges, zugleich kraftvolles Klangbett gestalten. Im Anschluss entfaltet Bruchs Violinkonzert seine ganze emotionale Bandbreite: das Adagio verführt mit inniger Lyrik und zarter Spannung, während das Finale Allegro energico mit tänzerischer Virtuosität und sprühender Energie begeistert. Jede Bewegung wird zu einem sinnlich-poetischen Erlebnis, in dem Klang, Raum und Emotionen miteinander verschmelzen.
Das Allegro aus Mendelssohns Symphonie „Italienische“ bringt sonnige Leichtigkeit, tänzerische Rhythmen und strahlende Melodien in den Max-Joseph-Saal. Die Suite aus Bizets „Carmen“ entfaltet temperamentvolle Dramatik, sinnliche Klangfarben und orchestrale Raffinesse, während J. Strauß’ „Frühlingsstimmen“-Walzer den Abend mit federnder Heiterkeit, Eleganz und beschwingter Lebensfreude beschließt.
Dieses Konzert ist eine Einladung, die Welt der Violine in all ihrer Ausdruckskraft, Eleganz und Intensität zu erleben – ein Meisterkonzert, das Maßstäbe setzt und jeden Moment zu einem Fest der Sinne macht.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
