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Weihnachtliches Meisterkonzert im Herkulessaal
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.2
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.4
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.5
J. S. Bach: Doppelkonzert für Oboe und Violine
Händel: “ Wassermusik”
Michael Kofler - Flöte MPhil., Rodrigo Belío - Cembalo, Gabriele Cassone -Trompete, Giovanni De Angeli - Oboe, Karsten Gebhardt - Violine, Marcelino Rojas – Violine & Residenz-Solisten
Die Barockmusik verdankt ihre schillerndsten Momente oft praktischen Zufällen oder höfischen Verpflichtungen, wie die berühmten Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach zeigen. Als Bach dem Markgrafen von Brandenburg 1721 die Partituren schickte, glich dies einer musikalischen Bewerbung. Das 2. Konzert sticht dabei durch seine fast schon akrobatische Trompetenstimme hervor. Es heißt, Bach habe sie einem Virtuosen in Köthen auf den Leib geschrieben; in Brandenburg hingegen landeten die Noten vermutlich ungespielt im Archiv, da kein Musiker der dortigen Kapelle diese schwindelerregenden Höhen bewältigen konnte.
Im 4. Konzert zeigt sich Bachs Vorliebe für klangliche Experimente, indem er eine Solovioline mit zwei „Echoflöten“ kombiniert, was dem Werk einen pastoralen, lichten Charakter verleiht. Dass Bach ein Pragmatiker war, beweist das 5. Konzert: Es gilt als Geburtsstunde des modernen Klavierkonzerts. Bach rückte das Cembalo, das bis dahin meist nur im Hintergrund begleitete, ins Rampenlicht. Eine Anekdote besagt, dass er dieses Werk als „Testfahrt“ für ein neues, kostbares Cembalo komponierte, das er gerade erst aus Berlin für seinen Fürsten erworben hatte – die monumentale Solokadenz im ersten Satz war schlichtweg dazu da, das Publikum (und den Käufer) zu beeindrucken.
Auch Bachs Doppelkonzert für Oboe und Violine hat eine bewegte Geschichte. Das Werk existiert heute offiziell nur noch in einer Fassung für zwei Klaviere. Musikwissenschaftler rekonstruierten jedoch die Urfassung, da die fließenden, fast seufzenden Melodien des langsamen Satzes so offensichtlich für die „atmende“ Oboe und die singende Geige geschaffen waren. Der berühmte Bach-Forscher Albert Schweitzer war gar der Meinung, dass erst in dieser Besetzung die wahre Seele des Stücks zum Vorschein komme.
Ganz anders als Bachs eher intime Hofmusik ist Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ für das große Spektakel unter freiem Himmel konzipiert. Im Juli 1717 begleitete Händel den englischen König Georg I. bei einer nächtlichen Bootsfahrt auf der Themse. Der König war von der festlichen Pracht der Musik so hingerissen, dass er die Musiker zwang, die gesamte Suite dreimal hintereinander zu spielen. Für das Orchester, das auf einem schwankenden Boot neben der königlichen Barke saß, bedeutete dies eine stundenlange Dauerleistung ohne Pause – ein Kraftakt, der die Themse bis in die frühen Morgenstunden in eine riesige Konzertbühne verwandelte.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ - gesamt
Mozart: Oboenkonzert C-Dur
Grieg: Peer Gynt – Suite
Marcelino Rojas - Violine, Giovanni De Angeli - Oboe & Residenz Solisten
Erleben Sie einen unvergesslichen Abend voller musikalischer Höhepunkte, wenn die Residenz Solisten gemeinsam mit herausragenden Solisten die Meisterwerke vergangener Jahrhunderte zum Leben erwecken. Freuen Sie sich auf ein Programm, das von temperamentvoller Barockmusik bis hin zu tiefgehenden, gefühlvollen Melodien reicht.
Den Auftakt bildet Antonio Vivaldis weltberühmter Zyklus „Die vier Jahreszeiten“. Lassen Sie sich von Vivaldis genialer Tonmalerei mitreißen, die das Erwachen der Natur, sommerliche Gewitter, herbstliche Weinlesen und eisige Winterlandschaften auf der Violine greifbar macht. Virtuos interpretiert wird dieses Meisterwerk von Marcelino Rojas an der Violine.
Im Anschluss entführt Sie Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Oboenkonzert in C-Dur in die lichte, elegante Welt der Wiener Klassik. Das Werk besticht durch spielerische Leichtigkeit, lyrische Gesanglichkeit und brillante Passagen, bei denen Giovanni De Angeli sein außergewöhnliches Können auf der Oboe unter Beweis stellt.
Den glanzvollen Schlusspunkt setzt Edvard Griegs berühmte Peer Gynt – Suite. Mit ihren stimmungsvollen und dramatischen Motiven – von der zarten Morgenstimmung bis hin zum rasanten Tanz in der Halle des Bergkönigs – entfesselt sie eine facettenreiche orchestrale Klangfülle.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten” - gesamt
Vivaldi: Gitarrenkonzert
Albéniz: „Asturias”
Tarrega: Meisterwerke für Gitarre solo
Boccherini: “Madrid” & “Fandango”
Marcelino Rojas - Violine, Leonhard Becker – Gitarre & Residenz Solisten
Ein Konzertabend voller musikalischer Kontraste entführt das Publikum von den barocken Palästen Italiens direkt in das pulsierende, sonnendurchflutete Herz Spaniens.
Im ersten Teil steht Antonio Vivaldis Meisterwerk „Die vier Jahreszeiten“ im Mittelpunkt. Vivaldi verstand es wie kein anderer, die Natur in Töne zu gießen – vom frischen Frühlingserwachen über die drückende Sommerhitze und die herbstliche Jagd bis hin zum klirrenden Frost des Winters. Als brillanter Solist führt Marcelino Rojas an der Violine durch dieses klanggewaltige Naturporträt. Im Anschluss schlägt das Gitarrenkonzert desselben Meisters, interpretiert von Leonhard Becker, eine Brücke zu intonationsreichen Zupfklängen, die den Barock in einem völlig neuen Licht erstrahlen lassen.
Nach der Pause öffnet sich der Vorhang für die facettenreiche Musik der Iberischen Halbinsel, dargeboten von den Residenz Solisten. Isaac Albéniz’ weltberühmtes „Asturias“ fasziniert durch seine dramatische Wucht und geheimnisvolle spanische Folklore, während Francisco Tárregas Meisterwerke für Gitarre solo mit poetischer Tiefe und filigraner Zartheit berühren. Den fulminanten Schlusspunkt setzen Luigi Boccherinis temperamentvolle Sätze „Madrid“ & „Fandango“. Sie fangen die Straßenkultur, den Tanz und die überschäumende Lebensfreude des alten Spaniens ein und lassen den Abend in einem mitreißenden Finale ausklingen.
Meisterkonzert im Max-Joseph Saal bei Kerzenschein
Verdi: Ouvertüre aus „La Traviata“
Mozart: Symphonie Nr.38 „Prager”
Mendelssohn: Violinkonzert E-Moll
Dvorak: “Aus der Neuen Welt”- Suite
Strauß: „Frühlingsstimmen“-Walzer
Marcelino Rojas – Violine & Residenz Solisten
Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis, das die großen Emotionen der Klassik und Romantik in einem abwechslungsreichen Bogen vereint.
Der Abend beginnt dramatisch und tief berührend mit der Ouvertüre aus Giuseppe Verdis „La Traviata“, einer der bekanntesten Opern der Musikgeschichte. Im Anschluss zeigt sich Wolfgang Amadeus Mozarts Genialität in seiner Symphonie Nr. 38 „Prager“, einem spritzigen und vielschichtigen Werk voller geistreicher Wendungen. Virtuos, leidenschaftlich und lyrisch zugleich geht es weiter mit Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert in E-Moll, das das romantische Herz zum Schwingen bringt.
Lassen Sie sich nach der Pause von Antonín Dvořáks Suite „Aus der Neuen Welt“ durch sehnsuchtsvolle Melodien und kraftvolle Rhythmen in ferne Horizonte und weite Landschaften entführen. Zum krönenden Abschluss sprüht der berühmte „Frühlingsstimmen“-Walzer von Johann Strauß mit Wiener Charme, Leichtigkeit und purer Lebensfreude.
Ein Abend voller musikalischer Höhepunkte, der von zarten Momenten bis hin zu mitreißenden Klängen durch die Jahrhunderte führt!
Festkonzert im Hubertussaal vom Schloss Nymphenburg
Mozart: Ouvertüre aus „Don Giovanni“
Mozart: Symphonie Nr.38 „Prager”
Bellini: Oboenkonzert
Mendelssohn: Violinkonzert E-Moll
Strauß: „Frühlingsstimmen“-Walzer
Marcelino Rojas - Violine, Giovanni De Angeli - Oboe & Residenz-Solisten
Nach der großen Renovierung spielen die Residenz-Solisten wieder im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg. Virtuose Meisterwerke der Klassik kommen hier in orchestralem Klang mit ausgewählten Solisten zur Aufführung.
Sommerkonzert im Brunnenhof Open-Air (bei Regen in der Allerheiligen Hofkirche)
Händel: „Wassermusik“ für Trompete & Streicher
Telemann: Tafelmusik für Trompete, Oboe & Streicher
Haydn: Trompetenkonzert
Mendelssohn: Violinkonzert E-Moll
Gabriele Cassone - Trompete, Marcelino Rojas - Violine & Residenz-Solisten
Erleben Sie einen unvergesslichen Konzertabend voller musikalischer Meisterwerke.
Den Auftakt bildet Georg Friedrich Händels (1685–1759) „Wassermusik“: Ursprünglich für eine königliche Lustfahrt auf der Themse für ein großes Barockorchester komponiert, strahlt dieses Werk in der Bearbeitung für Trompete und Streicher eine festliche, majestätische und zugleich unbeschwerte Atmosphäre aus, bei der die helle, triumphierende Trompete oft die Führung übernimmt.
Im Anschluss erklingt Georg Philipp Telemanns (1681–1767) „Tafelmusik“, deren Sammlung einst für die gehobene Tisch- und Gesellschaftsmusik stand und durch die Kombination aus Trompete und Oboe über einem feinen Streicherfundament einen farbenreichen, kontrastreichen und eleganten barocken Klang erzeugt.
Joseph Haydns (1732–1809) Trompetenkonzert Es-Dur aus dem Jahr 1796 gehört das zu den absoluten Höhepunkten der Trompetenliteratur. Haydn nutzt hierbei erstmals die Erfindung der mechanischen Klappentrompete, die erlaubte, die Tonleiter chromatisch und vollständig zu spielen, und verbindet spritzig-virtuose Passagen mit einem tiefen, lyrischen Mittelsatz.
Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildet schließlich Felix Mendelssohn Bartholdys (1809–1847) Violinkonzert e-Moll (op. 64). Dieses Werk bricht mit vielen Konventionen der Klassik – die Solovioline setzt fast ohne orchestrale Einleitung ein, die Sätze gehen nahtlos ineinander über, und der erste Satz enthält eine berühmte, von der Solovioline allein getragene Solokadenz –, womit es zu den ausdrucksstärksten und beliebtesten Konzerten der Romantik zählt.
Fürstenrieder Schlosskonzerte Open-Air
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten”
Vivaldi: Gitarrenkonzert
Albéniz: „Asturias”
Tarrega: Meisterwerke für Gitarre solo
Boccherini: “Madrid” & “Fandango”
Marcelino Rojas - Violine, Leonhard Becker – Gitarre & Residenz-Solisten
Schloss Fürstenried ist das ehemalige Jagschloss der bayerischen Herrscher, erbaut 1715-1717 von Kurfürst Max-Emanuel. König Otto konnte hier seine letzten Jahre verbringen. Im Sommer finden in Schlosspark die Open-Air Konzerte abends um 19:30 Uhr statt. Hier genießen Sie die Sommerfrische wie die bayerischen Herrscher vor Ihnen. Die Konzerte finden exklusiv mit den Residenz-Solisten statt.
