Bitte verändern Sie Ihre Auswahl oder klicken Sie Auswahl aufheben.
Cuvilliés-Theater
Beethoven: 4. Klavierkonzert G-Dur
Mozart: Symphonie „Jupiter“ KV551
Mozart: Ouvertüre aus der “Zauberflöte”
Chaewon Kim - Klavier & Residenz-Solisten
Ein Abend voller Glanzlichter der Wiener Klassik erwartet das Publikum im prachtvollen Cuvilliés-Theater. Das Programm vereint den feinsinnigen inneren Dialog Beethovens mit der majestätischen Symphonik Mozarts.
Den festlichen Auftakt bereitet die Ouvertüre aus Mozarts „Zauberflöte“. Sie eröffnet mit einer Mischung aus feierlicher Energie und geheimnisvoller Spannung, die auf die bunte, zugleich tiefgründige Welt der Oper einstimmt.
Bei Ludwig van Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur tritt hier das Klavier nicht als strahlender Solist, sondern als einfühlsamer Partner des begleitenden Ensembles auf. Bereits der erste Satz beginnt ungewöhnlich: das Klavier eröffnet leise und nachdenklich, lädt die Begleitung nach und nach in seinen Dialog ein. Der zweite Satz entfaltet eine lyrische, fast gesangliche Stimmung, bevor das lebhafte Rondo des dritten Satzes den Zuhörer beschwingt und strahlend aus der Ruhe der Mittelsätze entlässt.
Es folgt Mozarts Symphonie Nr. 41 in C-Dur „Jupiter“, die letzte und zugleich größte seiner Sinfonien. Mit monumentaler Klarheit und einer verblüffenden Balance aus Pracht und filigraner Detailarbeit wirkt sie sowohl majestätisch als auch spielerisch. Besonders der letzte Satz, in dem fünf Themen kunstvoll miteinander verwoben werden, zeigt Mozarts Genialität in kontrapunktischer Meisterschaft und lässt die Zuhörer die pure Freude und Leichtigkeit der Wiener Klassik erleben.
Ein Abend, der die klassische Musik in all ihrer Strahlkraft, Eleganz und Lebendigkeit feiert – ein Genuss für Augen und Ohren gleichermaßen.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Verdi: Ouvertüre aus “La Traviata”
Chopin: Klavierkonzert F-Moll
Mendelssohn: Sommernachtstraum-Suite
Schubert: Symphonie Nr.8 “Unvollendete”
Akie Nakayama - Klavier & Residenz-Solisten
Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll. Er komponierte es 1829 im Alter von nur 19 Jahren in Warschau, kurz bevor er seine polnische Heimat für immer verließ. Es ist ein Meilenstein der romantischen Klavierliteratur, das vor allem durch seine emotionale Tiefe und pianistische Brillanz besticht. Uns eröffnet sich ein neuartiger, bahnbrechender Klang, eine individuelle Harmonie- und Klangsprache, ein ungeheurer melodischer Einfallsreichtum, ein sehr persönliches Schönheitsempfinden und eine Vielfalt an Gefühlen und Stimmungen.
Felix Mendelssohn Bartholdy – Sommernachtstraum-Suite, op. 61
Felix Mendelssohn Bartholdys Suite aus dem „Sommernachtstraum“ führt in eine Welt flirrender Elfen, nächtlicher Verwirrungen und poetischer Verzauberung. Die Musik, inspiriert von Shakespeares Komödie, zeichnet mit silbrigen Holzbläserlinien und federnden Rhythmen ein Klangbild von märchenhafter Leichtigkeit. Doch stets bleibt ein Hauch romantischer Ironie spürbar, als lausche man einem Traum, der sich im Morgengrauen aufzulösen beginnt.
Franz Schubert – Symphonie Nr. 8 „Unvollendete“
Franz Schubert als junger Mann schreibt in fieberhafter Eile Noten nieder. Er arbeitet an einem Werk, das die Grenzen seiner Zeit sprengen wird. Doch nach zwei Sätzen und wenigen Takten eines Scherzos legt er die Feder plötzlich beiseite. Er wird diese Sinfonie nie zu Ende führen. Warum? Dieses Schweigen ist eines der faszinierendsten Mysterien der Kulturgeschichte.Über 40 Jahre lang wusste die Welt nichts von dieser Musik. Das Manuskript verstaubte in einer Schublade bei Schuberts Freund Anselm Hüttenbrenner in Graz. Erst 1865, lange nach Schuberts Tod, wurde es „ausgegraben“. Als das Publikum im Wiener Musikverein die ersten Takte hörte, war klar: Hier war kein Fragment geblieben, sondern ein Wunder geschehen.
Ein Abend, der klassische Meisterwerke lebendig werden lässt – mit kleinen Geschichten, großen Gefühlen und unvergesslichen Momenten.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Rossini: Ouvertüre aus„Die Diebische Elster“
Gershwin: „Rhapsody in blue”
Gershwin: Summertime
Mozart: Klavierkonzert KV 449
Dvorak: „Aus der Neuen Welt”-Suite
Charles Berofsky - Klavier & Residenz-Solisten
Die Reise des Abends beginnt schwungvoll mit Rossinis Ouvertüre zu „Die diebische Elster“. Schon der Anfang ist spektakulär: Ein wirbelnder Trommelwirbel signalisiert, dass hier kein gewöhnliches Drama, sondern eine turbulente Geschichte um eine Elster folgt, die Silberlöffel stibitzt. Rossini war der Inbegriff eines Genies unter Zeitdruck. Die Legende besagt, dass der Operndirektor ihn am Tag vor der Premiere in einen Raum sperrte, bewacht von vier Bühnenarbeitern. Diese hatten den Auftrag, jedes fertig geschriebene Notenblatt sofort aus dem Fenster zum Kopisten zu werfen. Hätte Rossini nicht geliefert, hätten sie ihn selbst hinterhergeworfen!
Zurück in der Wiener Klassik begegnen wir Mozarts Klavierkonzert KV 449. Es markiert einen Wendepunkt in Mozarts Schaffen; es ist das erste Werk, das er in sein eigenes, heute berühmtes Werkverzeichnis eintrug. Es sprüht vor rhythmischer Energie und zeigt Mozart auf dem Gipfel seiner Eigenständigkeit. Mozart schrieb dieses Konzert für seine Lieblingsschülerin Barbara Ployer. In seinem Tagebuch vermerkte er stolz, dass er sogar seinem Haustier, einem Star, das Thema des Finales beigebracht hatte. Der Vogel pfiff die Melodie allerdings mit einer kleinen rhythmischen Eigenheit nach, was Mozart köstlich amüsierte.
In Dvořáks „Aus der Neuen Welt“- Suite verschmilzt die böhmische Seele mit den hektischen Geräuschen von New York. Die sehnsuchtsvollen heimatlichen Melodien wechseln mit indianischen Volksmelodien ab und Suite schließt mit einem furianten böhmischen Tanz ab.
Den endgültigen Sprung über den Atlantik wagen wir mit Gershwins „Rhapsody in Blue“. Hier verschmelzen klassische Struktur und der freche Geist des Jazz zu einem neuen amerikanischen Sound. Das berühmte, aufsteigende Glissando zu Beginn wirkt wie ein Weckruf für das 20. Jahrhundert. Gershwin erfuhr erst aus der Zeitung, dass er dieses Werk für ein Konzert schreiben sollte – sein Bruder Ira hatte die Ankündigung gelesen. George hatte völlig vergessen, dass er zugesagt hatte, und komponierte das Meisterwerk in nur fünf Wochen, inspiriert vom rhythmischen Rattern der Eisenbahn während einer Fahrt nach Boston.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Mozart: Ouvertüre aus “Don Giovanni”
Beethoven: 5. "Schicksal” Allegro con brio
Beethoven: Klavierkonzert Nr.4 G-Dur
Dvorak: “Aus der Neuen Welt” - Suite
Residenz-Solisten
Im goldschimmernden Rokoko des Cuvilliés-Theater beginnt der Abend mit einem musikalischen Donnerschlag. Die Ouvertüre zu Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart fährt mit jenen dantesken, markerschütternden Akkorden in den Raum, die bereits das unheilvolle Erscheinen des „Steinernen Gastes“ vorwegnehmen, bevor sie in ein rastloses, fast dämonisches Allegro übergeht. Sie fängt die gesamte Spannweite der Oper zwischen Tragik und Komödie perfekt ein.
Mozart war ein Meister der Deadline-Arbeit. Die Legende besagt, dass er die Ouvertüre erst in der Nacht vor der Uraufführung (Prag, 1787) niederschrieb, während seine Frau Constanze ihm Punsch reichte und Geschichten erzählte, um ihn wachzuhalten. Die Kopisten erhielten die Noten erst am nächsten Morgen, und das Orchester musste das komplexe Stück am Abend quasi vom Blatt spielen.
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll „Schicksal“ (1. Satz: Allegro con brio)
Das wohl berühmteste Motiv der Musikgeschichte – das Vier-Töne-Motiv – dominiert den gesamten ersten Satz. Es ist eine Musik von beispielloser Verdichtung und Energie, die sich aus einem winzigen Kern zu einem gewaltigen Klangstrom entwickelt. Der Beiname „Schicksalssymphonie“ stammt von Beethovens Sekretär Anton Schindler, der behauptete, Beethoven hätte über den Anfang gesagt: „So pocht das Schicksal an die Pforte!“ Ironischerweise war die Uraufführung 1808 ein Desaster: Das Publikum fror im ungeheizten Theater an der Wien, und das Orchester war nach vier Stunden Programm völlig überfordert.
Ganz andere Töne schlägt anschließend Beethovens Viertes Klavierkonzert in G-Dur an, eines der poetischsten und innigsten Werke seines Œuvres. Statt eines lauten orchestralen Auftakts beginnt das Konzert mit einer leisen, fast intimen Geste: Das Klavier allein hebt mit sanften, lyrischen Akkorden an, als entstünde die Musik aus einem stillen Gedanken. Erst danach antwortet das Orchester – ein überraschender Perspektivwechsel, der das Verhältnis zwischen Solist und Ensemble neu definiert. Bei der Uraufführung saß Beethoven selbst am Klavier, obwohl sein Gehör bereits stark nachließ; es sollte sein letzter Auftritt als Solist mit Orchester bleiben. Zeitgenossen berichten, er habe mit solcher Energie gespielt, dass er bei einer ausladenden Bewegung die Leuchter vom Instrument stieß. Die herbeieilenden Chorknaben, die die Kerzen hielten, bekamen beim nächsten Einsatz erneut einen Stoß ab, woraufhin im Saal Gelächter ausbrach. Beethoven jedoch reagierte ungehalten: Nach wenigen Takten ließ er das Orchester abbrechen und begann den Satz kurzerhand von vorn. So verbindet dieser Konzertabend drei Werke, die nicht nur musikalische Meilensteine sind, sondern auch Geschichten erzählen – von nächtlichen Kompositionswundern, chaotischen Premieren und dem ungestümen Temperament eines Genies.
Cuvilliés-Theater
Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595
Chopin: Polonaise
Beethoven: Symphonie Nr.1 C-Dur
Grieg: Peer Gynt – Suite
Residenz-Solisten
Im Januar 1791 vollendet Wolfgang Amadeus Mozart in Wien sein letztes Klavierkonzert – das B-Dur-Konzert KV 595. Die Musik wirkt licht, gelassen und von stiller Eleganz. Bei der Uraufführung sitzt Mozart selbst am Fortepiano – es wird sein letzter öffentlicher Auftritt als Pianist. Im Finale erklingt eine schlichte, beinahe liedhafte Melodie, die später in seinem Lied „Sehnsucht nach dem Frühling“ wiederkehrt: „Komm, lieber Mai…“. In dieser Musik liegt ein besonderer Zauber – ein leiser Abschied und zugleich die Hoffnung auf neues Erwachen.
Mit seiner Ersten Symphonie bringt Ludwig van Beethoven frische Energie und kühne Klangfarben in den Saal. Bereits in diesem frühen Werk zeigt sich der unverwechselbare Geist des jungen Komponisten: elegante Melodik verbindet sich mit rhythmischer Spannung und überraschenden harmonischen Wendungen. Die Symphonie sprüht vor Vitalität und lässt bereits jene schöpferische Kraft erahnen, die Beethoven bald zu einem der bedeutendsten Symphoniker der Musikgeschichte machen wird.
Einige Jahrzehnte später sitzt Frédéric Chopin in einem Pariser Salon am Klavier. Unter seinen Händen verwandelt sich die Polonaise – einst höfischer Tanz Polens – in ein virtuoses, heroisches Konzertstück. Besonders die berühmte Polonaise As-Dur op. 53 entfaltet monumentale Energie: machtvolle Bässe, strahlende Akkorde und ein stolzer, vorwärtsdrängender Rhythmus. Zeitgenossen berichten sogar, Chopin habe beim Komponieren visionär gepanzerte Reiter vor sich gesehen – ein Bild, das die heroische Aura dieser Musik eindrucksvoll widerspiegelt.
Den farbenreichen Abschluss bildet die Musik zu Henrik Ibsens Schauspiel Peer Gynt, komponiert von Edvard Grieg. Aus diesem Werk stammen zwei der bekanntesten Klangbilder der romantischen Orchesterliteratur: die lyrische „Morgenstimmung“, in der sich der Sonnenaufgang in zarten Holzbläserlinien entfaltet, und die geheimnisvolle „Halle des Bergkönigs“, deren Musik sich aus einem leisen Motiv zu einem mitreißenden Klangwirbel steigert.
So entfaltet sich im prachtvollen Cuvilliés-Theater ein musikalischer Bogen von klassischer Eleganz über romantische Virtuosität bis hin zu farbenreicher nordischer Klangfantasie – ein festlicher Konzertabend voller Glanz, Emotion und musikalischer Entdeckungen.
Cuvilliés-Theater
Mozart : Don Giovanni Ouvertüre
Mozart: Symphonie Nr.38 “Prager”
Beethoven: Klavierkonzert Nr.3
Dvorak: “Aus der Neuen Welt” - Suite
Mirko Kegel - Klavier & Residenz-Solisten
Festkonzert im Cuvilliés-Theater – Ein musikalisches VIP-Erlebnis
Schon der Raum erzählt Geschichte: das goldene Rokoko des Cuvilliés-Theater, einst Schauplatz höfischer Feste und großer Opernabende. In diesem intimen Juwel beginnt der Konzertabend mit einer der berühmtesten Ouvertüren der Musikgeschichte.
Wolfgang Amadeus Mozart – Ouvertüre zu Don Giovanni
Düsteres d-Moll, mächtige Akkorde – wie ein plötzliches Aufreißen des Vorhangs. Die Musik fährt in den Raum mit einer fast unheilvollen Wucht und kündigt den „Steinernen Gast“ an, jene geheimnisvolle Figur, die am Ende der Oper über den Verführer Gericht halten wird. Doch kaum ist dieser dunkle Schatten erschienen, bricht ein fiebriges Allegro los: rastlos, funkelnd, voller dramatischer Energie. Schon in wenigen Minuten entfaltet sich hier die ganze Welt von Don Giovanni: Tragik und Komik, Bedrohung und Lebenslust.
Die Entstehungsgeschichte gehört zu den legendären Momenten der Musikgeschichte. Für die Prager Uraufführung 1787 schreibt Mozart die Ouvertüre erst in der Nacht davor. Während er arbeitet, hält ihn seine Frau Constanze mit Geschichten und Punsch wach. Am Morgen werden die Noten eilig kopiert – und am Abend spielt das Orchester dieses hochkomplexe Stück praktisch vom Blatt. Ein riskantes Unterfangen, das dennoch zu einem triumphalen Auftakt der Oper wurde.
Mozart – Symphonie Nr. 38 „Prager“
Auch die sogenannte Prager Symphonie ist eng mit Mozarts besonderer Beziehung zur Stadt Prag verbunden. Dort wurde er mit einer Begeisterung gefeiert, die er im oft reservierten Wien selten erlebte. „Meine Prager verstehen mich“, soll er einmal gesagt haben.
Die 1787 entstandene Symphonie trägt Spuren dieser gegenseitigen Wertschätzung. Sie verzichtet auf das damals übliche Menuett und besteht nur aus drei Sätzen – eine ungewöhnliche Anlage für ihre Zeit. Dafür entfaltet Mozart eine besonders reiche kontrapunktische Struktur und verlangt den Bläsern außergewöhnliche Virtuosität ab. Die Musiker in Prag galten als die besten Europas, und Mozart komponierte für sie mit hörbarer Freude an der Herausforderung. Das Ergebnis ist eine Symphonie von glänzender Eleganz, dramatischer Energie und orchestraler Farbenpracht.
Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
Mit Beethovens drittem Klavierkonzert öffnet sich schließlich eine neue musikalische Welt. Die Tonart c-Moll – die gleiche, in der später auch die berühmte Fünfte Symphonie stehen wird – verleiht dem Werk eine besondere dramatische Intensität. Spannung, Leidenschaft und eine fast heroische Energie prägen dieses Konzert, das 1803 in Wien uraufgeführt wurde.
Auch hier sorgt eine Anekdote für ein fast filmreifes Bild des Abends. Beethoven spielte den Solopart selbst, hatte jedoch kaum Zeit gefunden, die Partitur vollständig niederzuschreiben. Sein Freund Ignaz von Seyfried, der beim Konzert die Seiten umblättern sollte, blickte auf Blätter, die größtenteils leer waren – nur hier und da standen kryptische Zeichen, Erinnerungsstützen für den Komponisten. Während Seyfried nervös versuchte, den Überblick zu behalten, spielte Beethoven das Konzert souverän aus dem Gedächtnis.
Ein Programm, das drei Facetten der Wiener Klassik vereint: Mozarts dramatische Opernwelt, seine glanzvolle Symphonik und Beethovens leidenschaftliche, zukunftsweisende Klangsprache. Ein Abend, der Geschichte, Virtuosität und Emotion in einzigartiger Atmosphäre verbindet.
Cuvilliés-Theater
Mozart: Ouvertüre aus “Don Giovanni”
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 “Emperor”
Beethoven: Symphonie Nr.3 “Eroica
Fuyin Liu - Klavier & Residenz-Solisten
Die Prager Nacht des Jahres 1787 bebte vor Erwartung, als die Musiker des Nationaltheaters die noch feuchten, hastig kopierten Notenblätter der Ouvertüre zu Don Giovanni auf ihre Pulte legten. Mozart hatte die Partitur erst in den frühen Morgenstunden vollendet, während seine Frau Constanze Mozart ihn mit Punsch und Geistergeschichten wachhielt – ein Genieakt, diktiert von der knappen Zeit.
Ein weitaus donnernderer historischer Hintergrund umgibt Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur, 'Emperor', das heroische Werk in Es-Dur, geschmiedet 1809 während des Kanonendonnerns Napoleons während der Belagerung Wiens. Es ist ein historisches Paradoxon: Während französische Artillerie die Stadtmauern erschütterte und der Adel in Panik floh, suchte Beethoven, bereits schwerhörig, Zuflucht im Keller seines Bruders. Der Name „Emperor“, der ihm später gegeben wurde, ist ein ironischer Twist: Beethoven komponierte keinen Hymnus auf den vorrückenden Eroberer, sondern errichtete eine unerschütterliche Architektur des menschlichen Geistes gegen die Zerstörung draußen. In einer Stadt, die nach Schießpulver roch und wo Angst den Alltag bestimmte, schuf er Klänge von imperialer Weite, die das Individuum über das Chaos des Krieges erhoben.
Dieser Geist des Widerstands gegen Tyrannei hatte bereits seine Symphonie Nr. 3, 'Eroica' geprägt – ein Wendepunkt, an dem die Wiener Klassik endlich ihr fragiles Porzellan zerbrach. Wien war damals ein Schmelztiegel politischer Hoffnung, die Augen auf Paris gerichtet, wo ein junger General namens Napoleon Bonaparte die alte Ordnung stürzte. Beethoven sah ihn zunächst als lebendige Verkörperung der Ideale der Aufklärung – bis die Nachricht von Napoleons Selbstkrönung im Mai 1804 wie Gift in seine Vision sickerte. Der Moment, in dem Beethoven die Widmung auf der Titelseite mit solcher Wucht durchstrich, dass das Papier riss, ist mehr als eine biographische Anekdote – es ist das Symbol dafür, wie die Musik ihr politisches Bewusstsein entdeckte. In den zerrissenen Fasern des Manuskripts spürt man den Schock einer ganzen Generation, gezwungen, zu erkennen, dass ihre Träume von Freiheit im Schlamm des Schlachtfeldes begraben worden waren.
Cuvilliés-Theater
J.S. Bach: H-Moll Ouvertüre
J.S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert
Vivaldi: „Der Winter” aus „Die vier Jahreszeiten“
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Vivaldi: Flötenkonzert “La notte”
Michael Kofler - Soloflöte MPhil, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Vivaldi: „Der Winter“ aus „Die vier Jahreszeiten“
J. S. Bach: Doppelkonzert für Oboe und Violine
Corelli: Weihnachtskonzert
Händel: Concerto grosso
Vivaldi: Concerto für Oboe
Tschaikowski: Highlights aus „Nußknacker“ und „Schwanensee“
Karsten Gebhardt - Violine, Giovanni De Angeli – Oboe, Tun-Han Hu - Cembalo & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Cuvilliés-Theater
Mozart: Klavierkonzert Es-Dur Nr.14 KV 449
Gershwin: “Rhapsody in blue”
J.Strauß: “Fledermaus” – Ouvertüre
J.Strauß: „An der schönen blauen Donau“ – Walzer
J.Strauß: "Tritsch-Trasch" - "Pizzicato" & weitere Schnellpolkas
Frank Fan Ming Ling – Klavier & Residenz-Solisten
In einem der schönsten und bedeutendsten Rokokotheater Europas, in der Mozarts Idomeneo zur Uraufführung kam, und zur Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 Napoleon als Gast eine Aufführung von Don Giovanni beiwohnte, können Sie Konzerte mit den Residenz-Solisten erleben.
Ein Geschenk der Extraklasse für jeden Liebhaber klassischer Musik.
Die Mittelloge ist nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Rollstuhlplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
