Schloss Schleißheim
Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Eine kurze Einführung:
Die sog. "Brandenburgischen Konzerte" komponierte Johann Sebastian Bach in seiner Zeit als Köthener Hofkapellmeister und widmete sie 1721 nach einer entsprechenden Bitte dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg - daher der Beiname. Formal gehören sie der Gattung des Concerto grosso an, entziehen sich aber - wie so häufig bei Bach - den Konventionen: Während die Italiener reine Streicherbesetzungen bevorzugen, nutzt Bach bei der Solistengruppe den Farbenreichtum der Bläser, im zweiten Konzert sogar unter Verwendung der Trompete. Hier zeigt sich zum einen das väterliche Erbe - Bachs Vater beherrschte als Stadtpfeifer in Eisenach die gängigen Instrumente seiner Zeit; zum anderen auch der Klangsinn des genialen Organisten Bach, der seinem ureigenen Instrument, der Orgel, immer wieder neue Register- bzw. Klangkombinationen abgewinnt.
Programm
J.S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr.2
Telemann: Tafelmusik für Trompete, Oboe,& Streicher
Vivaldi: Concerto für Soprantrompete und Streicher
Vivaldi: Konzert für Oboe und Streicher
GABRIELE CASSONE - Trompete& Residenz-Solisten
