Schloss Schleißheim
Festkonzert auf Schloss Schleißheim
Eine kurze Einführung:
Die Vielseitigkeit Felix Mendelssohn Bartholdys lässt uns auch heute noch staunen: Bestens durch seine Familie gefördert und durch den Goethe-Freund Zelter ausgebildet, war er ein pianistisches und kompositorisches Wunderkind, später ein international gefragter Dirigent, der sachkundige Wiederentdecker von Bach und Händel, nicht zuletzt ein brillanter Orgelvirtuose. Außerdem beherrschte er souverän die Geige und die Bratsche. Das Violinkonzert op. 64 komponierte er allerdings nicht für sich, sondern für den Konzertmeister des Leipziger Gewandhaus-Orchesters Ferdinand David, der es 1845 unter Mendelssohns Leitung mit großem Erfolg in Leipzig zur Uraufführung brachte. Schnell etablierte es sich als eines der "großen" Violinkonzerte des 19. Jahrhunderts und überhaupt als eines der populärsten Werke des Komponisten.
Das Neue Schloss Schleißheim mit seinem wundervollen barocken Hofgarten ließ Kurfürst Max Emanuel nach dem Vorbild von Versailles – in der Hoffnung die Kaiserwürde zu erlangen – ab 1701 errichten.
Programm
Rossini: Ouvertüre „Die diebische Elster“
Mendelssohn: Violinkonzert E-Moll
Dvorak: Suite „Aus der neuen Welt“
Bellini: Oboenkonzert Es-Dur
Brahms: Ungarische Tänze
ROMAN KIM - Violine & Residenz-Solisten
