Festkonzert in Schloss Nymphenburg
Eine kurze Einführung:
"Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes..." schrieb der Literat, Musiker und Beethoven-Verehrer E. T. A. Hoffmann, allerdings mit Blick auf die 5.Symphonie. Dass es auch den lächelnden und versöhnlichen Beethoven gibt, der auch unmittelbar zu Herzen gehende Melodien komponieren konnte, zeigt die 1798, also erstaunlich früh entstandene Violinromanze op. 50. Auch die geigerische Virtuosität hat hier ihren Platz, doch stehen die lyrischen Qualitäten des Instruments eindeutig im Vordergrund. Ernest Chausson ist in Deutschland zu Unrecht wenig bekannt. Nicht zuletzt das Erlebnis der Musik Wagners veranlasste ihn, den ursprünglich promovierten Juristen, die Musik zu seinem Hauptberuf zu machen. Aufgrund seiner strengen Selbstkritik ist sein Oeuvre eher schmal, doch qualitativ gehören seine Werke, darunter das duftig-zarte "Poème" op. 25 (1896) zum Schönsten, was die französische Spätromantik an der Schwelle zum Impressionismus zu bieten hat.
Programm
Tartini:„Teufelstriller“ Sonate
Beethoven: Romanze F-Dur
Paganini: La Campanella
Paganini: God save the king
Chausson: „Poeme“
Verdi/Kim: I Brindisi aus „La Traviata“ u.a.
Artist in Residence: Roman Kim - Violine, Jure Gorucan - Klavier
Interpreten
Artist in Residence: Roman Kim - Violine, Jure Goruc an - Klavier
