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Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Klaviersonate Nr. 3 B-Dur, KV 281,
Händel: Chaconne,
Chopin: Nocturne Op.48/2, Op.55/1
Schumann: Fantasiestück aus Op. 12
Residenz-Solist: Rezi Marshania - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Dieses Programm vereint Werke aus verschiedenen Epochen der Klavierliteratur und eröffnet eine facettenreiche musikalische Reise vom Barock bis zur Romantik.
Die Sonate Nr. 3 in B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart besticht durch ihre Klarheit, Eleganz und melodische Leichtigkeit. Die klassische Form verbindet sich hier mit lebendiger Virtuosität und feinem Ausdruck.
Mit der Chaconne von George Frideric Handel erklingt ein eindrucksvolles barockes Variationswerk. Über einem wiederkehrenden Bass entfaltet sich eine Folge kunstvoller Veränderungen, die sowohl Strenge als auch spielerische Fantasie zeigen.
Die Nocturnes von Frédéric Chopin zählen zu den poetischsten Werken der romantischen Klavierliteratur. In ihnen verbindet Chopin gesangliche Melodien mit einer reichen harmonischen Farbigkeit und schafft intime Klanglandschaften voller Emotion.
Aus den Fantasiestücken op. 12 von Robert Schumann erklingen schließlich charaktervolle musikalische Miniaturen, in denen sich Schumanns poetische Vorstellungskraft und romantische Ausdruckskraft besonders eindrucksvoll entfalten.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Beethoven: Symphonie Nr. 6 “Pastorale” - Allegro: “Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande” - Andante: “Szene am Bach”
Mendelssohn: Symphonie A-Dur „Italienische“- Allegro
Mendelssohn: Konzert für Violine E-Moll
Marcelino Rojas - Violine & Residenz-Solisten
Im warmen Kerzenschein des Max-Joseph-Saal erwacht die Musik zum Frühling. Marcelino Rojas, herausragender Geiger, führt gemeinsam mit den Residenz-Solisten durch einen Abend voller Lebensfreude, poetischer Nuancen und orchestraler Brillanz.
Beethovens Symphonie Nr. 6 „Pastorale“ vermittelt eine Klanglandschaft voller Heiterkeit und Naturpoesie. Das Allegro lässt das Ohr an den ersten Frühlingsmorgen auf dem Land reisen, das leise Rascheln der Blätter wird in den orchestralen Texturen lebendig. Das Andante, „Szene am Bach“, verströmt stille Schönheit mit Vogelgesang, plätschernde Bäche und die Schritte von Wanderern werden durch die Musik lebendig. Es wirkt wie ein poetisches Bild, das den Raum erfüllt und die Zuhörer in eine intime Naturerfahrung eintauchen lässt.
Mendelssohns Symphonie „Italienische“ bringt mit ihrem Allegro die Sonne Italiens in den Max-Joseph-Saal. Leuchtende Harmonien, tänzerische Rhythmen und sprühende melodische Ideen vermitteln die Leichtigkeit und Lebensfreude des mediterranen Sommers.
Das Konzert für Violine E-Moll von Mendelssohn bildet den Höhepunkt des Abends. Marcelino Rojas interpretiert mit strahlender Virtuosität, feinster Phrasierung und emotionaler Tiefe, während die Residenz-Solisten ein delikates, zugleich kraftvolles Klangbett weben. Vom ergreifenden Beginn über die lyrischen Mittelpassagen bis zu den virtuosen Finaleinsätzen entsteht ein intensives Hörerlebnis, das sowohl technische Brillanz als auch innere Subtilität vereint.
Dieses Meisterkonzert bei Kerzenschein vereint Virtuosität, poetische Eleganz und die feierliche Atmosphäre eines historischen Konzertsaals zu einem Gesamtkunstwerk.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Fantasie C-Moll, KV 386
Chopin: 2. Ballade und Polonaise-Fantasie
Mendelssohn-Bartholdy: Fantasie, Op. 28
Residenz-Solistin: Fuyin Liu - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Dieses Programm vereint drei Werke, in denen die Idee der Fantasie – als Ausdruck von Freiheit, Erzählkraft und poetischer Vorstellung – im Mittelpunkt steht.
Die Fantasie c-Moll KV 396 von Wolfgang Amadeus Mozart zeigt eine besonders ausdrucksstarke Seite des Komponisten. Der improvisatorische Charakter und die kontrastreichen Stimmungen verleihen dem Werk eine dramatische und zugleich empfindsame Klangwelt.
Mit der Ballade Nr. 2 und der Polonaise-Fantasie von Frédéric Chopin erklingen zwei Werke von großer poetischer Kraft. Während die Ballade zwischen ruhiger Lyrik und leidenschaftlicher Dramatik wechselt, verbindet die Polonaise-Fantasie den edlen Charakter des polnischen Tanzes mit einer freien, fantasievollen Form.
Die Fantasie fis-Moll op. 28 von Felix Mendelssohn – auch als „Schottische Sonate“ bekannt – beschließt das Programm. In einem zusammenhängenden musikalischen Fluss vereinen sich lyrische Innigkeit und virtuose Brillanz zu einem eindrucksvollen romantischen Klangbild.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Variationen für Klavier, KV 398
Haydn: Klaviersonate Nr. 62
Granados: El amor y la muerte
Chopin: Fantasie f-Moll op. 49
Residenz-Solist: Yihao Mao - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Wolfgang Amadeus Mozart – Variationen für Klavier KV 398
Die Variationen KV 398 zeigen Mozarts elegante Verbindung von Klarheit, Spielfreude und Ausdruckstiefe. Über ein schlichtes Thema entfaltet sich eine Reihe kontrastreicher Variationen, in denen der Komponist mit Charakter, Rhythmus und virtuoser Ornamentik spielt. Das Werk verbindet Leichtigkeit mit subtiler Raffinesse und demonstriert Mozarts Meisterschaft im Variationsstil.
Joseph Haydn – Klaviersonate Nr. 62 in Es-Dur, Hob. XVI:52
Haydns letzte und größte Klaviersonate gilt als Höhepunkt seines Klavierschaffens. Sie verbindet symphonische Kraft mit Humor und Erfindungsreichtum. Kraftvolle Kontraste, überraschende harmonische Wendungen und ein tief empfundenes Adagio zeigen Haydns reife Klangsprache und erweitern die Grenzen der klassischen Klaviersonate.
Enrique Granados – „El amor y la muerte“ aus Goyescas
Dieses dramatische Stück gehört zu den poetischsten Werken der spanischen Klavierliteratur. Inspiriert von den Gemälden von Francisco de Goya verbindet Granados leidenschaftliche Melodik mit impressionistischen Klangfarben. „El amor y la muerte“ erzählt eine tragische Liebesgeschichte voller Sehnsucht, Intensität und dunkler Emotionalität.
Frédéric Chopin – Fantasie f-Moll op. 49
Chopins Fantasie zählt zu seinen groß angelegten, frei gestalteten Klavierwerken. Dramatische Marschrhythmen, lyrische Episoden und improvisatorische Freiheit verschmelzen zu einer vielschichtigen musikalischen Erzählung. Das Werk bewegt sich zwischen heroischer Geste und intimer Poesie und gilt als eines der visionärsten Stücke seines reifen Schaffens
Herkulessaal der Residenz
Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Freude schöner Götterfunken)
Bach: Adagio aus dem Oster-Oratorium
Vivaldi: „La stravaganza“
Vivaldi: „Léstro armonico“
Residenz-Solisten
Ein Abend von repräsentativer Strahlkraft: Zum Osterfest öffnet der Herkulessaal seine Pforten für ein Meisterkonzert, das musikalische Größe mit festlicher Eleganz verbindet.
Den feierlichen Auftakt bildet das Adagio aus dem Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach – Die Linien entfalten sich mit feierlicher Gelassenheit, durchdrungen von jener inneren Klarheit, die Bach zur zeitlosen Instanz macht. Musik als Ausdruck von Würde und spiritueller Tiefe.
Mit „La stravaganza“ und „L’estro armonico“ entfacht Antonio Vivaldi barocke Virtuosität in vollendeter Form. Brillante Soli, dynamische Kontraste und mitreißende Spielfreude verleihen dem Abend Glanz und Energie – ein musikalisches Feuerwerk von Noblesse und Temperament.
Wenn die ersten, geheimnisvoll vibrierenden Töne aus dem Nichts aufsteigen, wirkt es, als würde sich das Universum selbst sammeln. Aus einem flirrenden Klangnebel formt sich langsam Gestalt – und dann steht sie da: die monumentale 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Ein Werk wie ein Gebirge – schroff, strahlend, menschlich.
Scherzo: Plötzlich: Rhythmus! Scharf akzentuiert, mitreißend, fast trotzig. Das Scherzo pulsiert mit unerbittlicher Energie, als würde das Leben selbst im Takt stampfen. Das Ensemble wirbelt in atemberaubender Präzision. Hier öffnet sich der Himmel.
Im 3.Satz entsteht ein weiter, singender Klangraum – innig, getragen, von berührender Zartheit.
Im Finale geschieht dann das Unerhörte. Beethoven sucht – tastet Fragmente der vorigen Sätze an, verwirft sie. Schließlich erklingt sie leise, schlicht, beinahe volksliedhaft: die Melodie der „Ode an die Freude“. Aus dem Bassregister wächst sie empor, gewinnt Kraft, wird zum Triumph und Beethoven sprengt damit die Grenzen der Symphonie. Friedrich Schillers Vision von Brüderlichkeit wird Klang: „Freude, schöner Götterfunken“.
Was hier erklingt, ist mehr als Musik – es ist ein Aufruf zu Freiheit, Brüderlichkeit und Hoffnung.
Die Neunte endet nicht leise. Sie endet wie ein Sonnenaufgang in gleißendem C-Dur – überwältigend, jubelnd, als hätte Beethoven der Welt selbst ein Versprechen abgerungen
Hofkapelle der Residenz
Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze - in der Fassung für Streichquartett gewidmet dem Erzbischof von Cádiz.
Joseph Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze gehört zu den bedeutendsten geistlichen Werken des späten 18. Jahrhunderts und vereint tiefes religiöses Empfinden mit meisterhafter kompositorischer Klarheit. Ursprünglich 1786 für die Karfreitags-Liturgie in Cádiz als orchestrale Meditation über die sieben Worte Jesu am Kreuz komponiert, entstand später die Bearbeitung für Streichquartett, gewidmet dem Erzbischof von Cádiz. Diese Fassung eröffnet eine besonders intime und konzentrierte Perspektive auf Haydns musikalische Vision.
Das Werk gliedert sich in acht Sätze: sieben Meditationssätze, jeweils einem der letzten Worte Jesu gewidmet, und ein abschließender „Sonntagssatz“ als Instrument der Auferstehung und Hoffnung. Jeder Satz ist sorgfältig gestaltet, um den Ausdruck, die Harmonie und den emotionalen Gehalt der jeweiligen Worte zu reflektieren:
- „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ – Ein ergreifender, langsamer Satz, der die Demut und das Mitgefühl Jesu widerspiegelt.
- „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ – Sanfte Melodik und lyrische Spannungsbögen erzeugen eine Atmosphäre der Verheißung und inneren Ruhe.
- „Frau, siehe, dein Sohn“ – Ausdrucksstarke Dialoge zwischen den Stimmen des Quartetts lassen das zwischenmenschliche Moment lebendig werden.
- „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ – Der dramatischste Satz, geprägt von emotionaler Intensität, Dissonanzen und Klangverdichtung, spiegelt Schmerz und menschliche Verzweiflung wider.
- „Mich dürstet“ – Schlichtheit, Atem und rhythmische Klarheit symbolisieren die menschliche Verletzlichkeit und Sehnsucht.
- „Es ist vollbracht“ – Ein Satz von würdevoller Gelassenheit, der den Höhepunkt des Opfers und die Erfüllung des göttlichen Willens beschreibt.
- „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist“ – Harmonische Ruhe und meditative Atmosphäre führen in die spirituelle Sammlung und das Loslassen.
- Sonatensatz / „Terremoto“ – Das abschließende Allegro, ursprünglich als Instrument der Auferstehung konzipiert, vermittelt Hoffnung, Licht und die endgültige Transzendenz.
Haydns Streichquartettfassung verdichtet die Wirkung des Originals, indem sie die orchestrale Pracht auf das intime Format von zwei Violinen, Viola und Violoncello überträgt. Jede Stimme übernimmt sowohl melodische als auch harmonische Verantwortung, wodurch der Hörer unmittelbarer an der inneren Entwicklung der Musik teilhat. Die Balance zwischen strengem Aufbau, emotionaler Tiefe und dramatischer Gestaltung macht diese Fassung zu einem Meisterstück nicht nur der Kammermusik, sondern auch der geistlichen Musik überhaupt.
Die Interpretation dieses Werkes verlangt von den Musikern sowohl technische Präzision als auch ein tiefes Verständnis der spirituellen Dimensionen. Die Streichquartettfassung erlaubt es, das Werk auf sehr persönliche, fast kontemplative Weise zu erleben. In jedem Klang, in jeder Phrasierung wird Haydns Fähigkeit spürbar, universelle menschliche Emotionen – Trauer, Mitgefühl, Hoffnung, Transzendenz – in die Sprache der Musik zu übersetzen.
Mit dieser Komposition gelingt Haydn das seltene Kunststück, die meditative Kraft geistlicher Musik mit der Intimität und Spannung kammermusikalischer Form zu vereinen. Das Ergebnis ist ein Werk von zeitloser Schönheit und emotionaler Tiefe, das Zuhörerinnen und Zuhörer sowohl ergreift als auch zur inneren Reflexion einlädt.
Allerheiligen-Hofkirche der Residenz
Vivaldi: „Frühling“&„Sommer“ aus „Die vier Jahreszeiten“
Vivaldi: Konzert für Piccoloflöte „Distelfink“
Vivaldi: Flötenkonzert „La tempesta de mare“
Vivaldi: Konzert für Piccoloflöte C-Dur
Grieg: Peer Gynt - Suite
J.Strauß: „Frühlingsstimmen“- Walzer
Janine Schöllhorn - Flöte, Marcelino Rojas - Violine & Residenz-Solisten
Kerzenlicht durchzieht die Gewölbe der Allerheiligen-Hofkirche und es beginnt ein Osterabend von besonderem Rang. Ein Festkonzert, das nicht nur Musik bietet, sondern Atmosphäre – kultiviert, exklusiv, unvergesslich.
Den Auftakt gestaltet Antonio Vivaldi mit dem „Frühling“ und dem „Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“. Vogelrufe perlen durch das Kirchenschiff, Gewitter grollen in dramatischen Tremoli – Natur wird hier nicht beschrieben, sondern imaginiert.
Im Konzert für Piccoloflöte „Distelfink“ blitzt virtuose Spielfreude auf. Die Solistin Janine Schöllhorn lässt die Töne schwirren und jubilieren, als würde der kleine Vogel selbst zwischen den Säulen der Kirche Kreise ziehen. Auch das Flötenkonzert „La tempesta di mare“ steigert sich zu klanglicher Dramatik: Wellen schlagen, Läufe wirbeln, das Meer tost – und doch bleibt alles in jener eleganten Balance, die Vivaldis Musik auszeichnet. Das Konzert für Piccoloflöte in C-Dur schließlich setzt einen hellen, beinahe silbrigen Glanzpunkt.
Nach der barocken Expressivität öffnet sich der Horizont: Edvard Griegs „Peer Gynt“-Suite führt in nordische Klanglandschaften. Morgenstimmung und dramatische Szenen wechseln einander ab – Musik zwischen Poesie und Folklore, zwischen Intimität und orchestraler Geste. Und wenn schließlich Johann Strauß mit dem Walzer „Frühlingsstimmen“ den Abend beschließt, liegt ein Hauch von Wiener Eleganz in der Luft.
Ein Osterkonzert bei Kerzenschein – musikalischer Luxus in historischem Ambiente. Für ein Publikum, das das Besondere sucht und das Außergewöhnliche schätzt.
Max-Joseph-Saal der Residenz
Bach: Adagio aus dem Oster-Oratorium
Mozart: Flötenkonzert D-Dur
Cimarosa: Doppelkonzert für Flöte & Oboe
Dvorak: Suite „Aus der Neuen Welt "
J.Strauß: „Frühlingsstimmen“-Walzer
Michael Kofler - Flöte, Giovanni de Angeli - Oboe & Residenz-Solisten
Ostern – Fest der Erneuerung – findet hier seine musikalische Entsprechung: ein Meisterkonzert, das zwischen Andacht und Aufbruch, zwischen Klassik und Romantik schwebt.
Das Adagio aus dem Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach eröffnet den Abend in meditativer Ruhe. Die Oboe singt eine wundervolle Melodie, die Streicher atmen, Bögen fließen behutsam, und für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Bach entfaltet hier innere Leuchtkraft, der den Saal in kontemplative Stimmung taucht.
Mit dem Flötenkonzert in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart tritt der weltberühmte Flötist Michael Kofler als Solist ins Licht. Leichtigkeit und Eleganz durchziehen jede Phrase, perlende Läufe und sangliche Bögen verschmelzen zu einer Aura spielerischer Grazie. Mozart lässt Virtuosität zur Kunst des Leichten werden, und die Musik erzählt von heiterer Klarheit.
Das Doppelkonzert für Flöte und Oboe von Domenico Cimarosa eröffnet einen reizvollen Dialog. Kofler und Giovanni de Angeli antworten sich in feinen melodischen Wendungen, umspielen einander, necken sich und verschmelzen doch zu harmonischem Einklang. Eleganz und Esprit bestimmen das Werk, ein Juwel der klassischen Kammermusik.
Mit der Suite „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák öffnet sich der Horizont. Fernweh, Weite, Rhythmus – die Musik zeichnet Landschaften größer als den Saal, erfüllt ihn dennoch mit intimer Wärme. Jeder Satz ist ein erzählerisches Panorama, das in seiner Farbigkeit und Emotionalität beeindruckt.
Zum Abschluss erklingt der Walzer „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauß. Beschwingt, elegant, in heiterem Schwung wirbelt die Melodie durch den Saal, Kerzenlicht und Musik tanzen im Gleichklang.
Dieses Osterkonzert im Max-Joseph-Saal ist mehr als Musik: Es ist ein Fest der feinsinnigen Klangkultur, ein Abend voller Luxus, Ausdruck und Inspiration für diejenigen, die das Außergewöhnliche erwarten
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Cuvilliés-Theater
Bach: Adagio aus dem Oster-Oratorium
Mozart: Symphonie “Pariser” Nr.31 D-Dur
Beethoven: Symphonie Nr.6 “Pastorale” (Allegro - “Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande”, Andante - “Szene am Bach”)
Beethoven: Klavierkonzert Nr.5 “Emperor”
Chanwon Park - Klavier & Residenz-Solisten
Ein exklusiver Abend im Cuvilliés-Theater: Zum Osterfest versammeln sich Kenner und Liebhaber feiner Musikkultur zu einem Festkonzert von besonderer Klasse in einem der schönsten Rokokotheater Europas.
Den Auftakt setzt das Adagio aus dem Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach. Sanft und getragen entfaltet sich die Musik, wie der erste Atemzug eines erwachenden Frühlingsmorgens. Der Klang der Solo-Oboe und die zarten Streichlinien scheinen den Raum selbst zu durchdringen, eine Andacht in Klang gegossen, nüchtern und doch tief berührend.
Mozarts Symphonie Nr. 31 D-Dur, die „Pariser“, folgt mit unbeschwerter Eleganz. Leichtigkeit und Eleganz verweben sich, perlende Motive, überraschende Wendungen – hier zeigt sich Mozart als kosmopolitischer Klangarchitekt, der die französische Grandezza und Wiener Finesse zu einem funkelnden Ganzen vereint.
Beethovens „Pastorale“ – Allegro und Andante – entführt in die idyllische Welt der Natur. Heitere Empfindungen, plätschernde Bäche, Vogelzwitschern und Wanderschritte: Die Musik wird zu einem Erlebnis von Raum und Farbigkeit. Jede Phrase atmet Leben, jede Wendung erzählt von Beethovens unnachahmlicher Fähigkeit, Landschaft und Stimmung in orchestralen Klang zu verwandeln und öffnet einen poetischen Raum der Ruhe, der Stille und kontemplativer Schönheit zugleich.
Es gibt Konzerte, die nicht nur gespielt, sondern erlebt werden. Beethovens fünftes Klavierkonzert, der „Emperor“ interpretiert von Chanwon Park ist eines davon. Vom ersten Akkord an entfaltet sich ein majestätisches Panorama: das Klavier schreitet voran, das Orchester antwortet wie ein Hofstaat, und jeder Ton scheint Freiheit einzufordern.
Im Andante öffnet sich plötzlich die Seele: zarte Melodien, nachdenklich und innig, ein flüchtiger Blick hinter den Mythos Beethoven. Dann explodiert das Finale in triumphalem Glanz – ein Feuerwerk aus Rhythmus, Virtuosität und Lebensfreude, das den Saal mit atemloser Begeisterung erfüllt.
Wer den „Emperor“ hört, spürt: Hier ist Musik, die größer ist als Zeit und Raum – ein persönlicher Triumph der Menschlichkeit, verpackt in Noten.
So entfaltet das Oster-Festkonzert im Cuvilliés-Theater eine dramaturgische Klarheit: von Bachs kontemplativer Andacht über Mozarts kosmopolitische Eleganz und Beethovens Natur- und Menschenerfahrung bis hin zum triumphalen Strahlen des „Emperor“.
Rollstuhlfahrerplätze sind aufgrund begrenzter Kapazitäten nur telefonisch buchbar unter 089 / 28 97 55 97.
Schloss Nymphenburg - Johannissaal
Mozart: Klaviersonate Nr. 8, KV 311
Brahms: Klavierstücke op. 76, Nr. 1, 2, 4, 5
Schumann: Carnaval op. 9
Residenz-Solist: Charles Berofsky - Klavier
Diese Konzertreihe dient als Hommage an Mozart, der als 7-jähriger mit seiner Schwester Nannerl beim Kurfürsten Maximilian III. in Schloss Nymphenburg mit großem Erfolg konzertierte und damit in die Geschichte einging.
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate Nr. 8 D-Dur, KV 311
Diese während Mozarts Reisen nach Mannheim und Paris entstandene Sonate verbindet Eleganz mit virtuoser Brillanz. Die schnellen Außensätze zeichnen sich durch lebendige Rhythmen und klare Struktur aus, während der Mittelsatz mit kantabler Melodik und feinem Ausdruck überzeugt. Das Werk zeigt Mozarts Fähigkeit, formale Klarheit mit spielerischer Leichtigkeit zu verbinden.
Johannes Brahms – Klavierstücke op. 76 (Nr. 1, 2, 4, 5)
Die Klavierstücke op. 76 markieren einen Wendepunkt in Brahms’ Klavierschaffen hin zu kürzeren, charaktervollen Einzelstücken. Dramatische Energie und lyrische Innerlichkeit stehen hier nebeneinander. Dichte Harmonik, subtile Rhythmik und eine konzentrierte Ausdruckskraft verleihen jedem Stück einen eigenen poetischen Charakter.
Robert Schumann – Carnaval op. 9
Schumanns Carnaval ist ein farbenreicher Zyklus von Miniaturen, der ein imaginäres Maskenfest musikalisch schildert. Die einzelnen Stücke stellen Figuren, Freunde und künstlerische Ideale dar – darunter auch Schumanns Alter Egos Florestan und Eusebius. Fantasie, Humor und poetische Tiefe verbinden sich zu einem der originellsten Werke der romantischen Klavierliteratur.
