"Spanisch-Italienische Nacht"
Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“ - gesamt
Boccherini: „Fandango“ & „Madrid“ für Gitarre & Streicher
Albeniz: „Asturias“ und weitere berühmte spanische Kompositionen für Gitarre
Mon-Fu Lee - Violine, Leonard Becker -Gitarre & Residenz-Solisten
Spanisch-Italienische Nacht – Ein musikalischer Abend voller Sonne und Leidenschaft
Beginnen wir im barocken Venedig, wo der „rote Priester“ Antonio Vivaldi mit seinen „Vier Jahreszeiten“ Musikgeschichte schrieb. Er war ein Meister darin, die Natur ohne ein einziges Wort sprechen zu lassen. Er war ein Virtuose, der die Grenzen der Violine ausreizte. Die „Vier Jahreszeiten“ sind mehr als nur eine Melodie; es ist ein immersives Erlebnis, das die Erneuerung der Natur direkt in den Konzertsaal bringt.
Isaac Albéniz:„Asturias“Obwohl der Titel „Asturias“ den grünen Norden Spaniens suggeriert, atmet dieses Stück jede Faser des andalusischen Südens. Ursprünglich 1892 für Klavier komponiert, wurde es durch die Transkription für Gitarre – ein Instrument, für das Albéniz oft „auf den Leib“ schrieb – zu einer Ikone der spanischen Musik. Albéniz nannte es ursprünglich schlicht „Leyenda“ (Legende) – ein passender Name für ein Werk, das heute zu den weltweit bekanntesten Melodien der klassischen Musik zählt.
Luigi Boccherinis heimliches Meisterwerk: „La Musica Notturna delle Strade di Madrid“ Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem offenen Fenster in einer lauen Sommernacht des Jahres 1780. Draußen, in den verwinkelten Gassen Madrids, erwacht ein ganz eigenes Leben. Luigi Boccherini, der italienische Virtuose im spanischen Exil, fängt diese flüchtigen Momente in seinem Streichquintett Op. 30 Nr. 6 ein – ein Werk so exklusiv, dass er glaubte, niemand außerhalb Spaniens könne seinen Zauber wirklich verstehen. Dieses Stück ist mehr als Kammermusik; es ist ein akustisches Gemälde, das die Grenze zwischen Konzertsaal und Straße auflöst. Tauchen Sie ein in eine Welt aus Schatten, Licht und dem unbändigen Rhythmus des alten Spaniens.
Sein berühmter „Fandango“ ist dabei eine regelrechte Provokation des Hofetiketts: Er brachte den leidenschaftlichen, fast schon verführerischen Volkstanz der Straße in die Kammermusik und krönte ihn oft mit dem klappernden Rhythmus echter Kastagnetten.
Rollstuhlfahrerplätze aufgrund begrenzter Kapazitäten nur auf Anfrage.
Preis: 49,- €
bis 69,- €